HOME

ZDF-Talkshow: Zoff vor Illner-Sendung: Linken-Politikerin sagt Teilnahme ab

Eklat Stunden vor Beginn von "Maybrit Illner spezial" im ZDF: Linken-Politikerin Sevim Dagdelen sagte ihre Teilnahme ab. Die größte Oppositionspartei im Bundestag fühlt sich an den Rand gedrängt, während die FDP in großer Runde mitdiskutiert.

Linke-Politikerin Sevim Dagdelen wird nicht bei Maybrit Illner auftreten

Fühlt sich und ihre Partei Die Linke an den Rand gedrängt: Sevim Dagdelen wird nicht in der ZDF-Talkshow "Maybrit Illner spezial" auftreten

Dass die Sitzordnung eine äußerst heikle Sache sein kann, weiß fast jeder, der schon mal eine große Familienfeier ausgerichtet hat. Beweist man als Gastgeber dabei ein glückliches Händchen, hebt das die Stimmung. Kompliziert wird es mit der Platzierung von Geschiedenen, Querulanten und anderen schwierigen Gästen. Die Planer der ZDF-Talkrunde "Maybrit Illner spezial" bewiesen bei der Platzierung ihrer Gäste so wenig Geschick, dass eine Politikerin mit großem öffentlichem Tamtam absagte. Schuld war ein extrem schwieriger Gast.

Bei Illner mit von der Partie: AfD-Vizechefin Beatrix von Storch, die immer wieder mit rechtspopulistischen Bemerkungen Empörung auslöst. Doch wer sollte mit der AfD-Ideologin reden? Die Frage beschäftigte Sender und Politik über Stunden - böses Blut kochte hoch.

Linke sagt ab und ist nun ganz außen vor

Mittags machten die Linken im Bundestag ihrem Ärger Luft. Sie verschickten eine Pressemitteilung. Überschrift: "Im Bundestag stärkste Oppositionspartei, bei "Illner-Spezial" am Katzentisch?" Der Vorgang, so wie die Linken ihn schilderten: Ihre Migrationsexpertin Sevim Dagdelen sollte mit von Storch an einem Stehtisch diskutieren und ansonsten im Publikum sitzen (so wie das ein spezieller Gast in den "Maybrit Illner"-Talkshows stets tut). Vom ZDF verweigert werden sollte ihr dagegen der Zugang zur großen Runde der Talksendung mit SPD (Fraktionschef Thomas Oppermann), CDU (Vizechefin Julia Klöckner), Grünen (Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth) und der derzeit im Bundestag nicht vertretenen FDP (Vizechef Wolfgang Kubicki).

Die Linken zeigten sich pikiert - und sagten ihre Teilnahme ab. Und zwar nicht ohne die Angelegenheit für einen Seitenhieb gegen SPD und Union zu nutzen: "Ob die große Koalition vor der wichtigen Landtagswahl in NRW inzwischen so nervös ist, dass sie nur mit ihr genehmen Oppositionsparteien diskutieren möchte, oder ob das ZDF die Entscheidung eigenmächtig getroffen hat, wissen wir nicht." Diese Ausgrenzung der Linken solle im Wahljahr aber bitte einmalig blieben.


FDP-Mann Kubicki stand bereit

Für die Macher der Sendung stellte sich von allem Ärger abgesehen die Frage, wer nun mit von Storch reden könnte - oder ob die AfD-Frau nun wegen der Absage der Linken in der Sendung "Notruf im Wahljahr" auch nicht mehr über innere Sicherheit in Deutschland diskutieren dürfte. Zum Glück für die Redaktion zeigte sich die FDP unerschrocken und wollte einspringen.

Wolfgang Kubicki solle sich nun ein Duell mit der AfD-Frau liefern. "Er ist gerne bereit, Frau von Storch zu stellen", sagte Parteisprecher Nils Droste am Nachmittag. Wie hinter den Kulissen zu erfahren war, sollte Kubicki anders als offenbar die Linken-Abgeordnete seinen Platz in der großen Runde in den anderen Teilen der Sendung aber sicher haben.

Maybrit Illner übernimmt Diskussion mit von Storch

AfD-Sprecher Christian Lüth versicherte, von Storch habe zugesagt beim ZDF. Am späteren Nachmittag teilte ein ZDF-Sprecher mit, Illner selbst werde mit von Storch reden. Die Linke blieb derweil draußen.


Der Sender zeigte sich überrascht vom Rückzug der Partei: "Wir sind verwundert, dass uns die Linke so kurzfristig zu dieser Sendung absagt, obwohl sie seit längerem das Konzept kannte und uns unter dieser Prämisse auch die Teilnahme einer Linken-Politikerin zugesagt hatte." Linken-Fraktionssprecher Michael Schlick betonte dagegen, seine Partei habe das Konzept der Sendung mit "Unverständnis und Verwunderung" zur Kenntnis genommen.

dho / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.