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Streit in AfD Meuthen zum Kalbitz-Urteil: "Brauchen klare Abgrenzung nach Rechtsaußen"

Sehen Sie im Video: Meuthen zu Kalbitz – "Klare Abgrenzung nach Rechtsaußen".


JÖRG MEUTHEN (AFD), EU-ABGEORDNETER UND BUNDESSPRECHER: "Wenn man dieses Urteil bei Lichte betrachtet, dann hat das aus der Sicht, die ich habe und die die Mehrheit der Partei sicherlich hat, Licht und Schatten. Der Schatten besteht darin, dass Herr Kalbitz vorläufig in seine Mitgliedsrechte wieder eingesetzt ist. Das Licht aber ist, und das ist viel entscheidender, dass das Zivilgericht gesagt hat, in der Sache selbst hat das Bundesschiedsgericht der Partei zu entscheiden. Es hat ja in der Sache überhaupt nicht entschieden." "Ich bin absolut zuversichtlich, dass bei diesem Bundesschiedsgerichtsuteil herauskommen wird, dass die Mitgliedsrechte von Kalbitz damit dann nicht mehr existieren." "Ich habe, als ich beim Bundesparteitag in Braunschweig erneut kandidiert habe für den Posten des Bundessprechers, da habe ich in meiner Rede dazu gesagt, mit mir geht nur eine klare Abgrenzung nach Rechtsaußen. Und wenn ihr damit nicht einverstanden seid, dann wählt mich nicht, weil, den Kurs werde ich fahren. Und dann haben mich 404 Delegierte gewählt. Ich habe damit die meisten Delegiertenstimmen von allen, die gewählt wurden, bekommen." "Es gibt solche, das ist ja allgemein bekannt, und ich will Ihnen da kein X für ein U vormachen. Aber es ist eine Minderheit in der Partei, es ist es ganz einfach. Es ist definitiv eine Minderheit."
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Der Bundessprecher der rechtspopulistischen Partei Jörg Meuthen stellt sich klar gegen das ehemalige Parteivorstandsmitglied Andreas Kalbitz, dem Kontakte zu Rechtsextremen nachgesagt werden.

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