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Mike Mohring: Thüringens CDU-Chef lehnt Zusammenarbeit mit AfD klar ab

Erfurt/Berlin - Der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring hat sich deutlich gegen eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD ausgesprochen.

Mike Mohring

Mike Mohring: «Erfolgreich kann die CDU als bürgerliche Partei nur aus der Mitte heraus sein.» Foto: Martin Schutt

Der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring hat sich deutlich gegen eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD ausgesprochen.

«Die CDU sollte sich klar abgrenzen - nach rechts und nach links», sagte Mohring dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). «Erfolgreich kann die CDU als bürgerliche Partei nur aus der Mitte heraus sein, und dort gehört der wohlverstandene Konservatismus auch hin. Am rechten Rand haben wir nichts verloren.» Zu der Forderung von CDU-Landespolitikern aus Sachsen-Anhalt, das Soziale und das Nationale wieder zu versöhnen, sagte Mohring: «Das klingt nicht nach unserer Welt.»

Die große Koalition forderte Mohring zur Fortsetzung ihrer Arbeit und zu schnellen Beschlüssen bei der Grundrente auf. Die Aufkündigung der Regierungszusammenarbeit sei nicht hilfreich. «Stabile verlässliche Verhältnisse helfen, nicht gegenseitiges Misstrauen und schon gar nicht das Beenden der Arbeit, zu der man sich verpflichtet hat», sagte Mohring, der die Bundesregierung zudem aufforderte, ihr Grundrentenkonzept noch vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland vorzulegen.

Den Aufbau eigener CDU-Youtuber - wie zuletzt von Unions-Politikern vorgeschlagen - hält Mohring nicht für die richtige Konsequenz aus dem Kommunikationsdesaster seiner Partei im Fall des Youtubers Rezo. «Die CDU sollte drei Dinge beachten: Eine klare Haltung haben, auf Augenhöhe mit dem Gegenüber kommunizieren und authentisch sein. Daran müssen sich alle Vorschläge messen lassen. «CDU-Youtuber» wären wohl nicht besonders authentisch. Es ist auch nicht die Erwartung, dass die CDU auf Youtube viral durchschlägt.» Die CDU habe auf Rezo zu langsam und zu spröde reagiert. «Wenn da jemand ein Problem benennt, sollten wir uns zunächst inhaltlich damit beschäftigen und das nicht einfach wegwischen», sagte Mohring.

dpa
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(