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Annegret Kramp-Karrenbauer "Null Toleranz!": CDU-Chefin AKK fordert drastische Strafen für Kindesmissbrauch

Sehen Sie im Video: CDU-Chefin fordert drastische Strafen für Kindesmissbrauch nach Münster-Fällen. Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Parteichefin: "Kindermissbrauch und Kinderpornografie hängen zusammen. Denn es geht nicht nur um die Frage, wie der einzelne Täter, wie der einzelne Täter sozusagen motiviert ist, sondern es geht darum, dass sich hinter dem Begriff Kinderpornografie mittlerweile ein großer Markt, eine Industrie verbirgt. Dasselbe, was wir beim Thema Prostitution, was beim Thema Menschenhandel auch erleben. Nur dass es hier einen Handel ist zulasten der Schwächsten in unserer Gesellschaft, zulasten ihrer Körper, ihrer Seelen, ihrer Lebens. Und deswegen muss an all diesen Punkten angesetzt werden. Und müssen wir auch bei der Bekämpfung der Kinderpornografie ganz klare und große gemeinsame Anstrengungen unternehmen? Und das klare Signal, noch viel klarer, als wir es bisher in der Vergangenheit gesetzt haben, muss sein, dass es Nulltoleranz gibt gegenüber Kinderschändern, gegenüber ihren Helfern und Helfershelfern und allen denjenigen, die glauben, dass sie mit dem Leben von Kindern Geld verdienen können. Es muss möglich sein, für Täter und Mittäter sexuellen Missbrauchs, drastische Strafen zu ermöglichen. Nur so können die abschreckenden Signale auch glaubhaft nach außen gesetzt werden. Wir wollen, dass Kindesmissbrauch in jedem Fall, in jedem Fall als Verbrechen und nicht nur als Vergehen eingestuft wird, damit in jedem Fall eine Mindeststrafe von einem Jahr droht. Das ist im Kern dessen, was die Innenministerkonferenz auch vor einem Jahr schon gefordert hat. Und wir fordern die Erhöhung des Strafrahmens für den Besitz beziehungsweise die Besitzverschaffung von kinderpornografischen Material. Es kann nicht sein, dass der einfache Ladendiebstahl mit einem höheren Strafrahmen belegt ist, als es der Fall ist, wenn es darum geht, dass man sich kinderpornografisches Material beschafft."
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Nach den schweren Kindesmissbrauchsfällen von Münster hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ein deutlich härteres Durchgreifen gegen Kindesmissbrauch in Deutschland gefordert.

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