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Neuer Vorstoß: Geld für häusliche Pflege soll schneller fließen

Berlin - Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen nach einem neuen Vorschlag aus der Bundesregierung leichter Geld aus der Pflegeversicherung erhalten.

Häusliche Pflege

Helfen sollen Berater, sogenannte Ko-Piloten, die regelmäßige Hausbesuche machen. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen nach einem neuen Vorschlag aus der Bundesregierung leichter Geld aus der Pflegeversicherung erhalten.

Dazu schlug der Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus in einem Konzept vor, dass die teils unübersichtlichen Leistungen gebündelt werden.

Das Geld für die Pflege- und Betreuungsleistungen soll in ein neues Pflegebudget fließen. Daraus sollen sich die Betroffenen leichter und ohne Antragswust bedienen können. Helfen sollen Berater, sogenannte Ko-Piloten, die regelmäßige Hausbesuche machen. Wer die Leistungen nicht ausschöpft, soll automatisch die Hälfte des nicht gebrauchten Gelds ausbezahlt bekommen.

Ein zweiter Geldtopf soll vor allem den Angehörigen nutzen: das Entlastungsbudget. Das Geld soll eingesetzt werden, wenn pflegende Angehörige etwa durch einen vorübergehenden Aufenthalt in einem Heim entlastet werden sollen.

Heute würden viele Betroffene durch einen Dschungel an Leistungen und Antragspflichten überfordert, so Westerfellhaus in seinem Papier. Viele machten ihre Ansprüche nicht voll geltend.

dpa
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