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Wahlumfrage: Showdown in NRW: CDU überflügelt SPD zwei Tage vor der Wahl

Kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die CDU in zwei Umfragen an der SPD vorbeigezogen. Ähnlich erging es den Sozialdemokraten kurz vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Das Rennen um die Wählergunst in NRW dürfte verdammt eng werden.

Armin Laschet hat in Umfragen mit seiner CDU Hannelore Krafts SPD vor der NRW-Wahl überholt.

Kurz vor der NRW-Landtagswahl deutet sich laut Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Armin Laschets CDU und Hannelore Krafts SPD an.

Überraschende Wende kurz vor der wichtigen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Die CDU ist in zwei aktuellen Umfragen knapp an der regierenden SPD vorbeigezogen. Laut "ZDF-Politbarometer" und nach Zahlen von "Yougov" im Auftrag von "Sat1 NRW" liegen die Christdemokraten von Herausforderer Armin Laschet mit 31 Prozent knapp einen Prozentpunkt vor den Sozialdemokraten.

Da die Grünen in beiden veröffentlichten Umfragen nur auf 6,5 bis 7 Prozent kommen, hätte die rot-grüne Koalition keine Aussicht auf ein Fortbestehen. Nach Wahlkampf-Äußerungen, wer mit wem auf keinen Fall regieren möchte, bliebe demnach nur eine große Koalition - dann jedoch unter CDU-Führung.

Streit um mögliche Koalitionen in NRW

Die Koalitionsfrage ist bis zum Schluss Thema des Wahlkampfs in NRW: Bei der Abschlussveranstaltung der FDP sagte der Bundes- und Landesvorsitzende Christian Lindner, die Wahrscheinlichkeit für eine Koalition aus SPD und FDP gehe gegen Null. Schwarz-Gelb sei dagegen möglich, "wenn die CDU endlich mal anfängt, die SPD zu attackieren". Von den Umfragen wird allerdings auch diese Möglichkeit nicht gestützt. CDU und FDP kommen darin nicht auf eine gemeinsame Mehrheit.

Die Linken kritisierten Kraft für deren Absage an eine Koalition mit ihnen in NRW. Kraft wolle ihre "unsoziale Politik" nach der Wahl offensichtlich im Bündnis mit der CDU fortsetzen, sagte die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Sahra Wagenknecht, der "Passauer Neuen Presse". Die NRW-Spitzenkandidatin der Partei, Özlem Demirel, schloss aber in der "Rheinischen Post" nicht aus, dass die Linken eine rot-grüne Minderheitsregierung tolerieren würden wie schon von 2010 bis 2012.

Die Grünen setzten mit einem Auftritt ihrer Bundesspitze den Schlusspunkt unter ihren Landtagswahlkampf. Dabei hob Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth noch einmal hervor, wie wichtig Rückenwind aus NRW für die Bundestagswahl im September sei.

Angela Merkel: "NRW kein einfaches Pflaster für CDU"

Die Landtagswahl ist aus Sicht von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aber kein reiner Testlauf für den Bund. Sie entscheide zuallererst über die Lebenswirklichkeit der Bürger in NRW, sagte Merkel im Interview mit "Rheinische Post"-Chefredakteur Michael Bröcker beim Düsseldorfer "Ständehaus-Treff".

Die Parteichefin räumte ein, dass NRW "kein einfaches Pflaster für die CDU" sei. In den vergangenen 50 Jahren gab es hier nur eine einzige CDU-geführte Regierung - 2005 bis 2010 ein schwarz-gelbes Bündnis unter dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers.

Nordrhein-Westfalen ist das mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesland, dort allein sind 13,1 Millionen Menschen wahlberechtigt - mehr als ein Fünftel aller Wahlberechtigten in Deutschland. 


wue / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.