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Einstimmig nominiert Olaf Scholz tritt für die SPD als Kanzlerkandidat an

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Bundesfinanzminister Olaf Scholz soll für die SPD als Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl im nächsten Jahr antreten. Auf Vorschlag der beiden Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hätten ihn am Montag Präsidium und Vorstand einstimmig nominiert, teilte Scholz am Montag per Twitter mit. "Ich freue mich auf einen tollen, fairen und erfolgreichen Wahlkampf in einem starken Team.", schrieb Scholz. Damit legen sich die Sozialdemokraten gut ein Jahr vor der Bundestagswahl fest. Die Personalie war lange vermutet worden - aber in der Partei aber zugleich extrem umstritten. Zuletzt hatten sich vor allem Mitglieder der Bundestagsfraktion und andere SPD-Minister für Scholz als Kanzlerkandidaten ausgesprochen. Die SPD-Parteichefs Saskia Esken und Norber Walter-Borjans galten lange als Gegner von Scholz. Sie setzten sich im vergangenen Jahr bei der Wahl des Parteivorsitzenden auch gegen ihn durch. Seitdem habe es aber einen „engen Schulterschluss" und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Parteispitze, Fraktionsführung und den sozialdemokratischen Ministern gegeben, erklärten die Parteichefs. In Umfragen ist die SPD derzeit drittstärkste Kraft hinter Union und Grünen. Die Union hatte in der sogenannten Sonntagsfrage im ARD-Deutschland Trend zuletzt 38 Prozent erreicht. Die Grünen kommen danach auf 18 und die SPD auf 15 Prozent.
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Auf Vorschlag der beiden SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans hätten ihn Präsidium und Vorstand einstimmig nominiert. Das teilte Scholz am Montag per Twitter mit.

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