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Rücktritt als Juso-Vorsitzender Kühnert über geplante Bundestagskandidatur: Union aus der Regierung drängen

[Sehen Sie im Video: SPD-Mandat: Kevin Kühnert will in den Bundestag – und die Union aus der Regierung drängen.]


Kevin Kühnert (SPD), Juso-Vorsitzender: "Ich hab den Landes- und Bezirksvorsitzenden der Jusos am gestrigen Tag angekündigt, dass ich mein Amt als Juso-Bundesvorsitzender im November beim Juso-Bundeskongress in Potsdam niederlegen werde. Ich habe bereits im letzten Jahr gesagt, dass das meine letzte Amtszeit sein wird. Und in den vergangenen Monaten ist der Entschluss gereift zu sagen, dass politische Ämter selbstverständlich keine Pokale sind, die man sich in die Vitrine stellt, sondern dass jeder auch immer wieder überprüfen muss, ob er sein Bestmögliches an der richtigen Stelle einbringen kann. Ich habe gestern gleichzeitig meinem SPD-Kreisverband in Tempelhof-Schöneberg mitgeteilt, dass ich mich um eine Kandidatur dort für den Deutschen Bundestag bewerben werde. Das soll mein Arbeitsschwerpunkt im kommenden Jahr sein. Ich möchte gerne die Veränderungen, die wir als Jusos angestoßen haben, auch in die SPD-Bundestagsfraktion und ins Parlament hinein rücken. Als SPD muss es unser Interesse im Wahljahr 2021 sein, Mehrheiten zu erringen, die Union aus der Bundesregierung hinauszubekommen und fortschrittliche Mehrheiten für eine neue Regierung herzustellen. Dafür müssen hier alle Räder ineinandergreifen. Dafür muss hier alles perfekt laufen. Und ich glaube, dass ich meinen Beitrag am besten dafür als Bundestagskandidat und stellvertretender Parteivorsitzender leisten kann."
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Juso-Chef Kevin Kühnert gibt sein Amt auf und will für den Bundestag kandidieren. Dabei äußert der SPD-Mann deutlich seines Sicht zum Fortbestand der Groko.

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