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stern-RTL-Wahltrend: Schwarz-Gelb verliert Mehrheit – SPD legt wieder leicht zu

Welche Koalition wird Deutschland nach der Bundestagswahl am 24. September regieren? Laut den Ergebnissen des neuen stern-RTL-Wahltrends ist die Antwort darauf unklarer denn je.

Martin Schulz und Angela Merkel kämpfen um die nächste Kanzlerschaft

Wer hat im September die Nase vorn? SPD-Chef Martin Schulz und Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpfen um die nächste Kanzlerschaft.

Die SPD gewinnt im stern- -Wahltrend nach vier Wochen der Stagnation wieder einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 23 Prozent. Die Union aus CDU und CSU behauptet ihre 40 Prozent, während die FDP im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt einbüßt auf 7 Prozent. Damit wäre, wenn schon jetzt der Bundestag neu gewählt würde und nicht erst am 24. September, eine schwarz-gelbe Regierungskoalition nicht möglich. Denn Union und FDP bekämen zusammen 47 Prozent – genau so viel wie die übrigen Parteien.

halten weiterhin 8 Prozent, und auch die Linke und die AfD bleiben bei jeweils 8 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 24 Prozent, ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

Martin Schulz weit abgeschlagen hinter Angela Merkel

Bei der Kanzlerpräferenz verliert Angela Merkel im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte, während SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf seinem niedrigsten Wert seit seiner Nominierung verharrt. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich 21 Prozent aller Wahlberechtigten für ihn entscheiden und 50 Prozent für Angela Merkel, die damit 29 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt.

Für keinen von beiden würden 29 Prozent stimmen – der höchste Wert seit dem Antritt von Martin Schulz als der Sozialdemokraten. 

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 31. Juli bis 4. August 2017 im Auftrag des Magazins und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische  Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten. 

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mad/Werner Mathes