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stern-Umfrage: Große Mehrheit hält AfD für verzichtbar

Interne Querelen mit Folgen: Nur knapp jeder Siebte fände es gut, wenn die AfD im September in den Bundestag einziehen würde. In Ostdeutschland liegt der Anteil aber deutlich höher.

"No AfD"-Plakat

Es geht auch ohne die AfD: Fast drei Viertel der Bundesbürger würden es nach einer stern-Umfrage begrüßen, wenn die rechtspopulistische Partei im September den Einzug in den Bundestag verpasste.

Die in internen Macht- und Flügelkämpfen zerstrittene Alternative für Deutschland (AfD) hat massiv an Zustimmung verloren und rangiert seit Wochen deutlich unter der Zehn-Prozent-Marke. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des stern würde es eine Mehrheit von 71 Prozent der Bundesbürger begrüßen, wenn die rechtspopulistische Partei im September den Einzug in den Bundestag verpasste. 14 Prozent fänden es dagegen gut, wenn die AfD in den Bundestag käme – darunter mit 22 Prozent überdurchschnittlich viele befragte Ostdeutsche.

Alternative für Deutschland: Neun überraschende Fakten


Etwa 6 Prozent aller Wahlberechtigten würden derzeit die AfD wählen, was bei einer Wahlbeteiligung von 77 Prozent den aktuellen Wert von 8 Prozent im stern-RTL-Wahltrend ergibt. Weitere 5 Prozent könnten sich zumindest vorstellen, bei der Bundestagswahl ihr Kreuz bei der AfD zu machen. Damit hat die Partei ein Wählerpotenzial von insgesamt 11 Prozent, was annähernd 6,8 Millionen Wahlberechtigten entspricht. "Dieses Potenzial", so Forsa-Chef Manfred Güllner, "deckt sich in etwa mit dem Anteil von rund einem Zehntel aller Bundesbürger, das latent anfällig ist für fremdenfeindliches und rechtsradikales Gedankengut."

Politische Arbeit der AfD bislang verpufft

Eine breite Mehrheit von 93 Prozent aller Deutschen hat laut Umfrage von der politischen Arbeit der AfD in den elf Landtagen, in denen sie vertreten ist, noch nichts bemerkt. 80 Prozent – darunter auch 64 Prozent der AfD-Anhänger – geben explizit an, von einer politischen Arbeit der AfD in den Landtagen nichts mitzubekommen, weitere 13 Prozent wissen es schlicht nicht. Nur 7 Prozent meinen, dass die AfD durch ihre Arbeit in den Landtagen schon etwas zum Besseren bewirkt habe.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 30. und 31. März 2017 im Auftrag des Magazins stern 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Wie Frauke Petry um die Macht in der AfD kämpft, lesen Sie im neuen stern - diese Woche schon ab Mittwoch:





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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.