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Susanne Neumann: Sie las schon Sigmar Gabriel die Leviten - nun verlässt Deutschlands bekannteste Putzfrau die SPD

2016 wurde die Gelsenkirchenerin Susanne Neumann landesweit berühmt, als sie mit Sigmar Gabriel über soziale Gerechtigkeit und Altersarmut debattierte. Nun tritt die 59-Jährige frustriert aus der SPD aus.

Sigmar Gabriel und Susanne Neumann bei der "Wertekonferenz Gerechtigkeit" im Willy-Brandt-Haus 2016.

Sigmar Gabriel und Susanne Neumann bei der "Wertekonferenz Gerechtigkeit" im Willy-Brandt-Haus 2016.

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Die frühere Putzfrau und schlagfertige Gewerkschafterin Susanne "Susi" Neumann ist nach zweieinhalb Jahren SPD-Mitgliedschaft aus der Partei ausgetreten. Die "Schlipsträger" in der SPD bestimmten den Weg, sie seien aber auf dem falschen, sagte die Frau aus dem Ruhrgebiet am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" hatte zuerst darüber berichtet.

"Das i-Pünktchen für mich war die Umgangsweise mit Marco Bülow." Der Dortmunder Bundestagsabgeordnete vom linken Parteiflügel hatte vor einigen Tagen die Partei verlassen. "Ein Politiker der sich 16 Jahre - mit meinen Worten - den Arsch aufgerissen hat. Aber gegen den Strom", sagte sie. Als er ausgetreten sei, seien andere Sozialdemokraten "wie die schlimmsten Geier über ihn hergefallen". Ihr Parteiaustritt sei nun auch vollzogen: "Ich bin aus der SPD ausgetreten." Bülow äußerte sich auf Twitter zum Austritt Neumanns. 

Ein Auftritt mit Gabriel machte Neumann bekannt

Neumann war 2016 nach einem Talkshow-Auftritt in die SPD eingetreten. Sie wurde kurz darauf bundesweit bekannt, als sie dem damaligen SPD-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei einer SPD-Veranstaltung schlagfertig riet, aus der großen Koalition auszusteigen. "Wie eine Gelsenkirchener Putzfrau SPD-Chef Gabriel die Leviten liest", lautete damals eine Schlagzeile. 

Sie bekräftigte jetzt ihre Kritik an der großen Koalition und kritisierte namentlich SPD-Chefin Andrea Nahles: "Die GroKo, die dann stattfand, war der erste Nackenschlag. Die Wahl von Nahles war der zweite Nackenschlag", sagte sie.

rös / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.