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Kurzarbeitergeld Koalition verständigt sich auf längere finanzielle Hilfen in der Corona-Krise

Sehen Sie im Video: Koalition verständigt sich auf verlängerte Finanz-Hilfen in der Corona-Krise.




Union und SPD haben sich auf die Verlängerung von finanziellen Hilfen für Arbeitnehmer und Unternehmen in der Corona-Krise verständigt. Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden vereinbarten am Dienstagabend unter anderem, das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans: "Wir sind noch lange nicht am Ende der Krise. Und deswegen war es uns wichtig, dass dieses Instrument fortgesetzt werden kann. Und zwar fortgesetzt werden kann in der Höhe, die wir zuletzt vereinbart hatten, dass es ab dem siebten Monat bis zu 87 Prozent für Familien, für Arbeitnehmer mit Familie, an Erstattungen bzw. Garantie des Nettoeinkommens geben kann." Die größte Überraschung war die Einigung von Union und SPD auf eine Wahlrechtsreform in zwei Schritten. Die Anzahl der Wahlkreise soll demnach 2021 unverändert bei 299 bleiben, heißt es in einem Beschluss, den die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer erläuterte: "Wir haben heute Abend einen sehr zielgerichteten und intensiven Verhandlungen, eine entsprechende Reform beschlossen. Danach soll zum Wahljahr 20 21 mit einer entsprechenden Maßnahme dem ungehinderten Aufwachsen des Deutschen Bundestages entgegengetreten werden. Die eigentliche Wahlrechtsreform soll dann für das Bundestagswahljahr 2025 umgesetzt werden." Neben den Parteichefs nahmen auch Kanzlerin Angela Merkel sowie die Fraktionschefs von CDU/CSU und SPD teil.
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Union und SPD haben sich auf die Verlängerung von finanziellen Hilfen für Arbeitnehmer und Unternehmen in der Corona-Krise verständigt. Das Kurzarbeitergeld  soll bis zum 31. Dezember 2021 verlängert werden.

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