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Bitte um Verzicht Friendly Fire: Seehofer kritisiert Bund-Länder-Beschluss zu Gottesdiensten scharf

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Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den Bund-Länder-Beschluss zu den Ostergottesdiensten kritisiert. Danach sind Religionsgemeinschaften gebeten, Versammlungen über Ostern nur virtuell abzuhalten, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Doch Seehofer zufolge sollten gerade Parteien mit dem C im Namen den Kirchen nicht den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, vor allem an Ostern. Demnach kam dieser Vorschlag auch nicht vom Innenministerium. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten am frühen Dienstagmorgen vereinbart, dass es über Ostern zusätzliche Einschränkungen geben soll, um die dritte Corona-Welle zu brechen. Das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben soll von Gründonnerstag bis Ostermontag weitgehend ruhen.
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"Es hat mich schon erstaunt, dass ausgerechnet Parteien, die das C im Namen führen, den Kirchen den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, noch dazu an Ostern", hat Bundesinnenminister Horst Seehofer den Beschluss von Bund und Ländern kritisiert.

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