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Warnung an Merz: Kramp-Karrenbauer: CDU-Vorsitz kein Vehikel für Kanzleramt

Berlin - CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Konkurrenten um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, davor gewarnt, den Spitzenposten nur als Vehikel für den Einzug ins Kanzleramt anzusehen.

CDU-Regionalkonferenz

Konkurrenten um den CDU-Vorsitz: Friedrich Merz und Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Axel Heimken

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihren Konkurrenten um den Parteivorsitz, Friedrich Merz, davor gewarnt, den Spitzenposten nur als Vehikel für den Einzug ins Kanzleramt anzusehen.

«Es wäre fatal, wenn der Eindruck entstünde, dass man den Parteivorsitz eher als notwendiges Übel betrachtet, das man eingehen muss, um in das wichtigste Staatsamt zu kommen. Das hat auch etwas mit Respekt vor unseren CDU-Mitgliedern zu tun», sagte die CDU-Generalsekretärin dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» auf die Frage, ob es eine gute Idee von Merz sei, sich nach zehn Jahren in der Privatwirtschaft um den Parteivorsitz zu bewerben.

Der Rückzug von Merz aus der Politik 2009 sei eine Entscheidung gewesen, die sie respektiere, sagte Kramp-Karrenbauer. Sie fügte hinzu: «Ich habe mich anders entschieden, bin geblieben und habe die CDU seitdem gemeinsam mit vielen anderen mitgestaltet und fortentwickelt.»

dpa