Geheimdienstexperte Mark Galeotti Anklage wegen Auftragsmord: Wie Putin von den Todesschüssen mitten in Berlin profitiert

Wladimir Putin mit Sonnenbrille
Wladimir Putin auf der Krim: Regelmäßig besucht er das annektierte Gebiet
© Mikhail Svetlov / Getty Images
Im vergangenen Sommer wurde in Berlin ein Georgier exekutiert, jetzt wirft die Bundesanwaltschaft Russland Auftragsmord vor. Der Historiker Mark Galeotti erklärt, warum Schüsse mitten in Berlin zur politischen ­Strategie Putins ­gehören können.
Von Bettina Sengling

Offenbar hat der russische Geheimdienst mitten in Berlin einen Mann exekutieren lassen: Der Georgier Selimchan Changoschwili starb im August durch zwei Kopfschüsse. Wer wollte sich an dem Opfer rächen und wofür?

Das ist natürlich schwer zu sagen. Die Russen suggerieren, dass Changoschwili einen Terroranschlag in Russland geplant habe. Das ist möglich. Denkbar ist auch, dass er irgendwie daran beteiligt war, Agenten für die CIA zu werben. Die Russen würden darin einen feindlichen Akt sehen.

Gibt es noch andere Theorien, was hinter dem Mord steckt?


Mehr zum Thema



Newsticker