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Ryanair-Flugzeug Erzwungene Landung in Minsk: Litauen will transatlantische Reaktion gegen Belarus

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Litauen setzt nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs in Belarus und der dortigen Festnahme eines Oppositionellen auf eine gemeinsame Antwort des Westens. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte zuvor von einer "Entführung" der Maschine durch Belarus gesprochen, die sanktioniert werden müsse. Die litauische Staatsanwaltschaft leitete eine strafrechtliche Untersuchung der Vorgänge ein. Die Behörden in Belarus hatten am Sonntag ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Griechenland nach Litauen zur Landung gezwungen. Die Piloten der Maschine mit 170 Insassen an Bord wurde wegen eines mutmaßlichen Bombenalarms zum Beidrehen gedrängt, ein Militärjet eskortierte sie zum Flughafen Minsk. An Bord war auch der im Exil lebende Blogger und Journalist Roman Protasewitsch, ein erklärter Gegner des belarussischen Machthabers Lukaschenko. Protasewitsch wurde in Minsk festgenommen. US-Außenminister Antony Blinken forderte seine sofortige Freilassung und sagte, dass das Handeln des Lukaschenko-Regimes, die Passagieren - einschließlich US-Bürgern - gefährdet habe. Die Vereinigten Staaten unterstützten die "frühestmögliche Sitzung des Rates der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation, um diese Ereignisse zu überprüfen." Die EU kündigte an, die Staats- und Regierungschefs der Union würden am Montag über mögliche Sanktionen beraten.
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Die Behörden in Belarus hatten am Sonntag ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Griechenland nach Litauen zur Landung gedrängt.

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