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"heute wichtig" So haben sich Scholz, Baerbock und Laschet im letzten TV-Triell geschlagen

Spannung auf dem Bildschirm: Das dritte TV-Triell von Olaf Scholz (l.), Annalena Baerbock (M.) und Armin Laschet
Spannung auf dem Bildschirm: Das dritte TV-Triell von Olaf Scholz (l.), Annalena Baerbock (M.) und Armin Laschet
© Kay Nietfeld / DPA
Ein letztes Mal haben sich Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet einen Dreikampf im TV-Studio geliefert. Die Politikwissenschaftlerin Prof. Ursula Münch hat für "heute wichtig" zugeguckt – und klare Schlüsse gezogen.

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"Ich frage mich, was mit Ihnen los ist, Herr Laschet?" – so angriffslustig zeigte sich gestern die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im TV-Triell bei ProSieben und Sat1. Ob sich das auch ausgezahlt hat, analysiert Prof. Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing bei "heute wichtig": "Es war eins der besseren Trielle, wenn nicht gar das Beste."

Und dennoch fand Münch die Versprechen und Ankündigungen von SPD-Kandidat Olaf Scholz zum Mindestlohn von 12 Euro oder von Annalena Baerbock zu 35 Arbeitsstunden pro Woche in der Pflege unglücklich:  "Wir wissen aus Erfahrung, dass diese Versprechen nie einzuhalten sind, weil es immer Maximalforderungen sind. Warum sind sie nicht einzuhalten? Weil man in eine Koalitionsregierung gehen muss." Außerdem wisse jeder, der in der Pflege arbeitet, dass das (die Wochenarbeitsstunden) kein Wunschkonzert ist und nicht von der Politik festgelegt werden kann. 

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

Podcast "heute wichtig"

Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Olaf Scholz laut Forsa klarer Sieger des letzten TV-Triells

Am Abend ist die Stimmung nach einer Blitz-Forsa klar: 42 Prozent der Befragten finden, dass sich SPD-Kandidat Olaf Scholz am besten geschlagen hat. 27 Prozent halten den Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, für den Gewinner und nur 25 Prozent der Teilnehmenden finden, dass die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, als Siegerin aus dem Studio geht. 6 Prozent gaben an, sie wissen es nicht.

Prof. Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing
Prof. Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing
© Akademie für Politische Bildung

FDP ist sogenannte "Funktions-Partei"

Freuen könnte sich wohl eher die FDP. Laut Münch, ist sie die sogenannte Funktions-Partei. Sie bestimme, von wem die Koalition geführt werde, so Münch im "heute wichtig”-Gespräch mit Host Michel Abdollahi. Für die Grünen jedenfalls sehe sie keine Option, dass die Partei den Kanzler oder die Kanzlerin stellt. Wohl aber rechnet Münch damit, dass die Grünen mit anderen Parteien eine Regierung bilden werden. "Vermutlich brauchen wir ab dieser Wahl eine Dreierkoalition."  Scholz jedenfalls sprach sich beim Triell klar für eine mögliche Koalition mit den Grünen aus.


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