Urlaub in Deutschland Westerland auf Sylt: Wie das touristische Zentrum der Insel im 15. Jahrhundert entstand

Verschollen: Nordwestlich von Rantum, an der Grenze zu Westerland, soll einst Eidum gestanden haben
Verschollen: Nordwestlich von Rantum, an der Grenze zu Westerland, soll einst Eidum gestanden haben
© Shutterstock/ mmphotographie.de
Vor fast 600 Jahren zerstörte eine Sturmflut das sagenumwobene Dorf Eidum. Die Bewohner zogen weiter nach Osten – und gründeten Westerland, das heutige Inselzentrum. Eine Spurensuche.
Von Christian Ewers

Der Weg in den Himmel ist kurz auf Sylt. Man muss bloß die Holztreppe vom Westerländer Strand hinaufsteigen, 26 Höhenmeter, und dann ist man ganz oben angekommen am Firmament. Jedenfalls wenn die Wolken tief und schwer hängen.

Himmelsleiter heißt die Treppe. Eine kleine Übertreibung, aber gut, das ist Sylt, und an klaren Tagen bietet sich ein wirklich grandioser Ausblick über die Insel. Im Süden zeichnet sich Rantum ab, das schmale Dorf in den Dünen, im Norden liegt der weiße Sand von Westerland – mit hingetupften Spaziergängern und Strandkörben. Und wenn man mit Ekkehard Klatt unterwegs ist, meint man sogar, Dinge zu sehen, die längst verschwunden sind.


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