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Urlaubsplanung: Brückentage 2020: So verdoppeln Sie Ihren Jahresurlaub

Guten Nachrichten für Brückenbauer: 2020 wird ein gutes Jahr für Arbeitnehmer. Wer die gesetzlichen Feiertage geschickt mit wenigen Urlaubstagen kombiniert, kann länger verreisen. Und auf Berliner warten zusätzliche Feiertage.

Länger Urlaub machen: 2020 wird wieder ein gutes Jahr für Brückentage

Länger Urlaub machen: 2020 wird wieder ein gutes Jahr für Brückentage

Getty Images

Das neue Jahr fängt gut an: Der Neujahrstag am 1. Januar fällt auf einen Mittwoch. Wer bereits seine Weihnachtsferien gut geplant hat und für die beiden Folgetage Urlaub eingereicht hat, für den beginnt das neue Arbeitsjahr erst am 6. Januar. Dieser Tag gilt jedoch in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt als gesetzlicher Feiertag: Es ist der Tag der Heiligen Drei Könige. Mit nur zwei offiziellen Urlaubstagen hat man sechs Tage lang Ferien.

Es folgte eine lange Durststrecke, denn Ostern liegt mit Karfreitag am 10. April und Ostermontag am 13. April im Jahr 2020 eher spät. Wie immer bieten die Ostertage eine ideale Möglichkeit, um mit ein paar Urlaubstagen viel freie Zeit herauszuholen. So lassen sich vom 4. April bis 13. April zehn freie Tage für einen Ortswechsel verplanen – bei einem Einsatz von nur vier Urlaubstagen. Ähnlich kann man in der Woche nach Ostern vom 10. bis 19. April verfahren. Geschickte Brückenbauer kombinieren beide Vorschläge und können mit nur acht Tagen vom Urlaubskonto satte 16 Tage verreisen.

Besonderheiten für Berlin

Die Hauptstädter dürfen sich 2020 auf zwei zusätzliche Feiertage freuen. Am 8. März, einem Freitag, ist der Internationale Frauentag. Laut Senatsbeschluss ist dieser Tag nun fest im Berliner Kalender verankert.

Nur in Berlin  und nur einmalig 2020 gibt's einen weiteren gesetzlichen Feiertag: Am 8. Mai 2020 jährt sich die Kapitulation der Wehrmacht zum 75. Mal. Das Datum markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs und wird als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus begangen.

Wonnemonat Mai für Brückentage

Im Mai 2020 geht es für alle bestens weiter. Der 1. Mai, der Tag der Arbeit, fällt auf einen Freitag. Das führt automatisch zu einem langem Wochenende. Die nächste Gelegenheit für Brückentage bietet Christi Himmelfahrt am 21. Mai, wie immer unter der Woche an einem Donnerstag.

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Als nächstes Zeitfenster für längere Ferien, ohne gleich viele Urlaubstage zu opfern, bietet sich Pfingsten an. Der 1. Juni 2020 ist der Pfingstmontag. So reichen vier Tage Urlaub für neun Tage ausspannen.

Die Bewohner der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder im Saarland haben im Juni noch ein weiteres langes Wochenende vor Augen: Fronleichnam am 11. Juni, einem Donnerstag.

Feiertage fallen aufs Wochenende

Der zusätzliche Urlaubsbonus für Berufstätige im Saarland und teilweise in Bayern entfällt leider 2020. Denn Maria Himmelfahrt fällt auf einen Samstag. Der nächste bundesweite Feiertag ist dann der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober - allerdings 2020 an einem Samstag.

Auch der nächste Feiertag gibt sich 2020 besonders arbeitgeberfreundlich: Der Reformationstag am 31. Oktober, der inzwischen in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ein Feiertag ist, fällt 2020 ebenfalls auf einen Samstag.

Für katholische Bundesländer sieht es einen Tag später nicht viel besser aus: Allerheiligen am 1. November – ein Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland – kommt 2020 an einem Sonntag.

Im Verlauf des Novembers gibt es noch eine Besonderheit: Als einziges Bundesland gilt in Sachsen der Buß- und Bettag als arbeitsfrei. Mittwoch, der 18. November, dürfte dort die Fantasie der Brückenbauer anregen.

Für alle wird es um Weihnachten 2020 wieder interessant: Der 1. Weihnachtstag und Neujahr 2021 fallen auf einen Freitag. Dann geht die Rechnung mit Brückentagen wieder auf: Für eine Auszeit von elf Tagen müssen Arbeitnehmer nur fünf Urlaubstage einreichen.

tib

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.