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Miniatur Wunderland Hamburg: 9000 Figuren feiern die Eröffnung der kleinsten Kirmes der Welt

Nach mehr als einem Jahr Bauzeit und zwei Monaten totalem Corona-Shutdown: Im Herzen des Miniatur Wunderland in Hamburg gibt es ein neues Vergnügungsareal mit 150 Buden und Fahrgeschäften. Und abends glitzern 100.000 LEDs.

Bild 1 von 10 der Fotostrecke zum Klicken:  Hereinspaziert, in der Hauptgasse der Kirmes tobt das Leben. Die Macher des acht Quadratmeter großen Areals sprechen von der "größten kleinsten Kirmes der Welt".

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Hereinspaziert, in der Hauptgasse der Kirmes tobt das Leben. Die Macher des acht Quadratmeter großen Areals sprechen von der "größten kleinsten Kirmes der Welt".

"Nach dem Lockdown und einer immer noch ungewissen Zukunft, konnten wir heute Morgen endlich einen kleinen Teil Wunderland einweihen – unsere Kirmes", sagt Frederik Braun vom Miniatur Wunderland (MiWuLa) in Hamburg. Die Erleichterung ist groß. Denn die neue Kirmes war eigentlich kurz vor dem Lockdown bereits fertiggestellt - bis auf ein paar Kleinigkeiten.

Auf den 1500 Quadratmetern der neun Themenwelten im Miniatur Wunderland gab es schon schon von Anfang an eine kleine Kirmes. Doch seit 2001 hat sich nicht nur die Anzahl der MiWuLa-Bewohner – sprich Figuren – verzehnfacht, sondern die Digitalisierung hat auch viele neue Effekte möglich gemacht.

"Unser Technikteam hat über viele Jahre hinweg immer wieder den Wunsch geäußert, die Kirmes noch einmal von Grund auf neu zu bauen", sagt Braun. Außerdem musste fleißig recherchiert werden, unter anderem auf dem Hamburg Dom. Mitarbeiter durften hemmungslos Achterbahn fahren, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

Fast riecht es nach Zuckerwatte und gebrannten Mandeln

Herausgekommen ist nach mehr als einjähriger Bauzeit und 24.500 Arbeitsstunden eine hochtechnisierte Wunderwelt auf nur acht Quadratmetern. Dazu gehören 150 Buden und animierte Fahrgeschäfte, 9000 Figuren und mehr als 100.000 leuchtende und blinkende LEDs.

Ausschnitt aus dem Erklärfilm über die Corona-Warn-App des Miniatur Museums Hamburg

Ab dem 1. Juli kann der neue Jahrmarkt von Besuchern des MiWuLa bestaunt werden. Zu entdecken gibt es wie immer viele Details und witzige Szenen von Personen.

Die Eröffnung ist für Braun auch mit einem großen Wunsch verbunden. "Ich hoffe so sehr, dass sich in diesem Fall die Zukunft am Wunderland orientiert und wir Menschen uns bald wieder in den Armen liegen, Konzerte besuchen und uns mit Zuckerwatte und Lebkuchen-Herzen am Lichtermeer und am bunten Treiben aller kleinen und großen Jahrmärkte erfreuen können".

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