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"Der letzte Sommer in der EU": "Stop Brexit"-Roadtrip: Brite reist mit eindringlicher Botschaft durch Europa

Job kündigen, VW-Bus kaufen und los auf die Straßen Europas: Was für viele vielleicht ein ewiger Wunsch bleibt, ist für den Briten Andy Pardy seit einem Monat Alltag. Auf der Reise durch 32 Länder macht er auch seinem Unmut über den Brexit Luft.

Andy Pardy auf "Stop Brexit"-Reise

Mitte Juli hat Andy Pardy seine Europa-Reise entlang der selbst geplanten "Stop Brexit"-Route gestartet

Von einem Urlaub mit dem Campingbus träumen viele. Roadtrips durch Europa liegen im Trend. Am besten auch nicht nur zwei Wochen lang, man will ja was sehen. Deshalb geht die Route oft zumindest durch eine Hand voll Länder. Auch Andy Pardy hat sich einen alten VW-Bus gekauft, um damit durch Europa zu fahren. Im Gepäck: Ein GPS-Tracker und eine wichtige Botschaft.

Der 28-jährige Brite aus Exeter hat seinen Job gekündigt um mehr als drei Monate lang durch 32 europäische Länder zu fahren. 26 davon sind Mitgliedsstaaten der EU. Im nächsten Sommer wären es nur noch 25, dann soll der Brexit vollzogen sein. Für Pardy der Anlass, zu einer Art Abschiedstour im "letzten Sommer in der EU" aufzubrechen. 

Mit der Tracking-App auf Mission

Seinen Roadtrip hält er nicht nur auf einer eigenen Website und durch spektakuläre Fotos bei Instagram, Twitter und Co. fest, Pardy zeichnet ihn auch mit einer Tracking-App auf. Sie enthüllt am Ende die Botschaft seiner Reise: "Stop Brexit". 

Der Brite, der dem Lager der EU-Befürworter angehört, hat seine Route genau so geplant, dass zum Schluss diese zehn Buchstaben über den Kontinent geschrieben stehen. Zuvor habe er sich machtlos gegenüber dem Brexit gefühlt, nun ist er auch seiner "eigenen kleinen Mission". Die Idee kam Pardy, als er mit einer Tracking-App seinen Lauf aufzeichnete. Dabei fragte er sich: "Warum sollte ich das nicht auch im großen Stil machen?", wie er "The New European", einer britischen Pro-EU-Website, verriet. 

30.000 Kilometer durch 32 Länder

Als die "Mission" feststand, plante Pardy die Reise entlang von Orten, die er gern besuchen wollte. Es geht ihm dabei immerhin auch darum, etwas für sich selbst zu tun. Dafür nimmt der ehemalige Berater einige Kosten auf sich: Allein der Bus hat mit 6000 Pfund (rund 6700 Euro) zu Buche geschlagen, für den Roadtrip selbst rechnet Pardy noch einmal mit 5000 Pfund (etwa 5600 Euro).

Gestartet ist der Brite Mitte Juli in Schottland. Mittlerweile hat er das "Stop" schon abgefahren. In Estland beginnt er nun "Brexit" auf die Europakarte zu buchstabieren, allerdings rückwärts. Nach insgesamt gut 30.000 Kilometern will Pardy die Reise Ende Oktober im spanischen Bilbao beenden - passend mit dem B. Dann wird er nach eigener Schätzung wohl 365 reine Fahrstunden hinter sich gebracht haben. Zusätzlich im Gepäck: jede Menge Eindrücke, Geschichten und Gespräche über Europa und die EU. 

fri
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(