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Bang Bang Oriental Foodhall: Leckeres London – mehr asiatische Vielfalt passt auf keinen Teller

Dim Sum oder Sushi, Spring Roll oder Chicken Masala: In der gerade eröffneten Bang Bang Oriental Foodhall im Londoner Stadtteil Colindale sind 26 verschiedene Küchen unter einem Dach versammelt. Ein Rundgang durch Londons neueste und besonders preiswerte Food-Attraktion.

Tafeln an langen Tischen in der Bang Bang Oriental Foodhall: Wenn der Beeper blinkt und vibriert, den man bei der Bestellung erhält, kann das frisch zubereitete Essen abgeholt werden.

Tafeln an langen Tischen in der Bang Bang Oriental Foodhall: Wenn der Beeper blinkt und vibriert, den man bei der Bestellung erhält, kann das frisch zubereitete Essen abgeholt werden.

In Londons Viertel Colindale, mit der Northern Line von der U-Bahn-Station Charing Cross eine halbe Tube-Stunde entfernt, stehen alte und kaum gepflegte Stadthäuschen neben modernen Hochhäusern mit Eigentumswohnungen. Eine gemischte Nachbarschaft, auch ethnisch. Der Anteil von Einwanderern aus Asien liegt bei mehr als 20 Prozent.

In der Edgware Road, einer Ausfallstraße, hatten die Einwohner bis vor wenigen Jahren ihre Oriental City, einen Asia-Supermarkt, der geschlossen wurde. Jetzt glänzt an derselben Stelle ein silberner Neubau, der unter einem Dach vieles vereint: die neue Bang Bang Oriental Foodhall, ein asiatischer Supermarkt und ein Kulturzentrum. Neben dem Parkhaus und dem großen, traditionellen Restaurant Golden Dragon mit 300 Sitzplätzen auf Straßenniveau lockt es die Besucher mittags und abends in den ersten Stock, zu den fast 30 ganz unterschiedlichen Essensständen.

Mehr als Streetfood

"Das ist ein Ort, wo wir 27 verschiedene Geschmacksrichtungen haben", sagt Bang Bang Marketing-Direktorin Ying-Chu Chen. "Das ist hier nicht wie China Town, wo es nur chinesische Gerichte gibt. Hier haben wir unter anderem koreanisches, taiwanesisches, vietnamesisches und indisches Essen."

Besucher schlendern an den auf drei Seiten in der von Tageslicht durchfluteten 1400 Quadratmeter großen Halle untergebrachten Outlets vorbei, lassen sich von den zum Teil drapierten Gerichten und den Schauküchen für ihre Bestellungen inspirieren. Dürfen es vietnamesische Spring Rolls, koreanisches Bibimbab oder malaiische Fischsuppe sein?

Das Bestellen ist denkbar einfach: Wer sein Gericht an einem der Kioske bestellt und bezahlt hat, erhält einen Zettel mit einer laufenden Nummer und einen schwarzen Beeper, sucht sich mit den Getränken in der Hand einen Platz und wartet, bis das runde Etwas auf der Tischplatte blinkt und ruckelt. Dann holt man sich die Teller mit den frisch zubereiteten Menüs.

Die Aufteilung der Halle mit einem großen Bildschirm, auf dem Videoclips und Nachrichten flimmern, ist in drei Sitzbereiche mit unterschiedlichem Charakter aufgeteilt: runde Tische für Familien an den großen Fenstern, Zweier-Tische für Pärchen fürs erste Date oder lange Holztische, an denen man schnell mit seinen Essnachbarn in Kontakt kommt.

Was in der Bang Bang Oriental Foodhall gänzlich fehlt sind modisch durchgestylte Kunden. Hipsters mischen sich gar nicht unter das Publikum, das zur Hälfte asiatischer Herkunft ist. Und das Gute: Die Gerichte schmecken nicht nur köstlich, sondern sind auch preiswert. Kaum ein Hauptgericht kostet mehr als 10 Britische Pfund.

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