Washlowani-Nationalpark Buchanka, der russische Bulli: Im Steinzeit-Allrad durchs wilde Georgien

Mit einem mausgrauen Buchanka voll Charme, dafür umso weniger Innovation, erkundeten Bernhard Albrecht und seine Frau den Kaukasus und die wilde Schönheit der Landschaften Georgiens
Mit einem mausgrauen Buchanka voll Charme, dafür umso weniger Innovation, erkundeten Bernhard Albrecht und seine Frau den Kaukasus und die wilde Schönheit der Landschaften Georgiens
© Bernhard Albrecht
Im russischen Allrad-Kleintransporter UAZ 452, dem Buchanka, fährt Bernhard Albrecht mitten hinein in Georgiens Washlowani-Nationalpark. Und kommt beinahe nicht wieder heraus. Von Gewittern, Schlammlawinen und seltsamen Tankanzeigen.

Bis vor vier Wochen wusste ich nicht, dass Buchankas existieren. Als wir ihn auf der Website eines Reisemobil-Anbieters in Tiflis entdeckten, schmolz meine Frau dahin. "Der und kein anderer", sagte sie. Ihre Entscheidung war unumstößlich. "Buchanka" ist der Spitzname des Kleintransporters UAZ 452 und bedeutet auf Russisch "Kastenbrot". Mit Kulleraugen und angedeuteten Pausbacken verfügt der Kleinbus über das gewisse Etwas, mit dem man im Nu die Herzen von Kindern erobert – und von Menschen, die Innovationen wie ESP, Airbags oder Bordcomputer für verzichtbaren Schnickschnack halten, wenn das Auto nur Charme hat.

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