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Peitschen und Nacktbilder: Dänin bucht für ihre Familie Airbnb-Wohnung in Hamburg und landet im Bordell

Anna aus Dänemark will ein paar schöne Tage mit ihrer Familie in Hamburg verbringen und bucht dafür eine Airbnb-Unterkunft auf St. Pauli. Diese stellt sich bei Ankunft allerdings anders als erwartet dar.

Die Hamburger Airbnb-Wohnung, Screenshot von Anna Vigsø (Facebook)

Hamburg: Drei Nächte hat Anna Vigsø mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter in dieser Wohnung verbracht. Wofür das Zimmer sonst genutzt wird, ist offensichtlich.

Eigentlich sollte es ein netter Familienausflug zum 50. Geburtstag ihrer Mutter werden, doch am Ende kam alles anders. Die Dänin Anna Vigsø hatte für sich, ihre Schwester, ihren Bruder und ihre Mutter über Airbnb – eine Plattform zur Buchung und Vermietung von Privatunterkünften – eine nette Wohnung im Hamburger Stadtteil St. Pauli gefunden. Auf den Internet-Fotos machte die Wohnung einen ordentlichen Eindruck. Dass Fotos nicht immer die Realität abbilden, bekommen die Dänen kurz darauf deutlich vor Augen geführt. 

Angekommen in Hamburg ließen sich die drei Geschwister und ihre Mutter mit dem Taxi zur vorab gebuchten Wohnung bringen. So hat Anna es der dänischen Zeitung "B.T." berichtet. Mitten auf St. Pauli, dem Hamburger Hotspot für Party, Drogen und Prostitution – und direkt auf der Reeperbahn, auch bekannt als die "sündigste Meile der Welt".

Prostituierte in Hamburg: "Hier wollt ihr wohnen?"

"Als wir aus dem Taxi stiegen fragte uns eine Prostituierte: 'Hier wollt ihr wohnen?'", wie Anna gegenüber "B.T." berichtet. Die hilfsbereite Dame bringt die Familie zur Tür und auf ihr Airbnb-Zimmer. Auf dem Weg dorthin bemerken die Dänen viele kleine Wandteppiche, zahlreiche Spiegel und verschiedene VIP-Räume. Schnell macht sich der Gedanke breit: "Wo genau sind wir hier gelandet?" Doch es kam noch dicker. Im Schlafzimmer steht ein großes schwarzes Kreuz. Daran hängen Fesselinstrumente und Peitschen, im Regal sind High Heels aufgereiht und an den Wänden hängen Bilder nackter Frauen. Anna und ihrer Familie wird schnell klar: Sie sind in einem Bordell gelandet. Anna hatte ihrer misstrauischen Mutter vor der Reise noch versichert, dass Airbnb gut und sicher sei. Sie brauche sich keine Sorgen zu machen.

Mine søskende og jeg har inviteret min mor med til Hamborg i 3 dage. Vi fik nok bare lige overset, at vi har booket et værelse på et bordel #hejmor #familiehygge

Gepostet von Anna Marie Vigsø am Freitag, 30. November 2018

Familie Vigsø bekommt vom "Geschäftslärm" nichts mit – zum Glück

Doch Familie Vigsø geht sehr locker mit der Situation um. Sie lassen sich von der Wohnung nicht unterkriegen, machen das Beste aus der Situation und verbringen insgesamt drei Nächte in der doch recht ungewöhnlichen Wohnung. Das Bordell sei "perfekt schallgedämmt" gewesen, sodass sie vom "Geschäftslärm" nichts mitbekommen hätten. Fotos der Wohnung teilte Anna vor wenigen Tagen auf Facebook. Dazu schrieb sie: "Meine Geschwister und ich haben unsere Mutter zu einem dreitägigen Hamburgbesuch eingeladen. Wir haben wahrscheinlich übersehen, dass wir einen Raum in einem Bordell gebucht haben."

Quelle: "B.T." / Facebookseite von Anna Vigsø

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.