VG-Wort Pixel

Coronavirus Regierung stuft Mallorca als Risikogebiet ein – was das für Urlaubsrückkehrer bedeutet

Sehen Sie im Video: Regierung stuft Mallorca als Risikogebiet ein – was das für Urlaubsrückkehrer bedeutet.




Die Bundesregierung hat intern entschieden, dass ganz Spanien - allerdings die Kanaren ausgenommen - künftig als Corona-Risikogebiet eingestuft werden soll. Damit wird auch die bei den deutschen Urlaubern beliebte spanische Ferieninsel Mallorca wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen zum Risikogebiet erklärt. In Regierungskreisen wurde betont, dass die Einstufung als Risikogebiet kein Reiseverbot für Spanien oder für andere Länder darstelle. Allerdings zieht diese Einstufung nach sich, dass sich Rückkehrer aus diesen Gebieten - künftig nun auch aus Mallorca - in Quarantäne begeben müssen, bis sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Reisende, die am Freitagabend vom Flughafen Köln-Bonn aus auf dem Weg nach Mallorca waren, zeigten sich gelassen: MALLORCA-REISENDE ELISABETH BELTERS "Wir sind sowieso keine Pauschalurlauber, sondern machen eine Individualreise, wo wir eine Ferienwohnung haben und sowieso keinen Kontakt großartig mit anderen Menschen haben. Dementsprechend ist es natürlich so, dass man ein Bewusstsein dafür hat. Aber es ändert jetzt grundsätzlich für uns erst mal nichts." MALLORCA-REISENDE LISA KAUTZNER "Finde ich nicht schlimm. Ist doch gut, wenn wir wissen, ob wir dann Corona haben oder nicht und dann keinen anstecken." O-TON MALLORCA-REISENDE JANNICKA BELTERS "Ja, gut, wir machen ja erst mal den Test. Wenn der Test negativ ist, ist die Quarantäne-Zeit ja eher kurz. Und abgesehen davon finde ich es nicht schlimm, einen Test zu machen, Quarantäne zu machen, unabhängig jetzt davon, ob es ein Risikogebiet ist oder nicht. Weil egal, aus welchem Land man kommt, ob Risikogebiet oder nicht, finde ich es eigentlich nur verantwortungsvoll, wenn man einen Test macht. Dementsprechend finde ich das eigentlich gut, dass wir einen Test machen müssen, kein Problem mit." MALLORCA-REISENDE ALEXANDRA HAAS "Ich arbeite eh in der Pflege, Mundschutz kenne ich so oder so. Von daher sehe ich das relativ beruhigt." Auslöser der Entscheidung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen in Spanien in den vergangenen Tagen stark gestiegen ist. Am Freitag wurden fast 3.000 neuen Fälle registriert - eine ähnlich hohe Zahl wie am Donnerstag. Spanien verzeichnet mit über 340.000 Infizierten die höchste Zahl in Westeuropa. Reisewarnungen werden diskutiert, wenn in einzelnen Regionen anderer Staaten mehr als 50 neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner über einen Zeitraum von sieben Tagen am Stück gezählt werden. Dieselbe Grenze gilt für Corona-Beschränkungen innerhalb Deutschlands.
Mehr
Die bei deutschen Urlaubern beliebte spanische Ferieninsel Mallorca wird wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen zum Risikogebiet erklärt. In Regierungskreisen wurde betont, dass die Einstufung als Risikogebiet kein Reiseverbot für Spanien oder für andere Länder darstelle.

Alles zum Coronavirus


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker