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Tausende Touristen betroffen: Nach Felssturz – Mehrere Urlaubsorte in Tirol abgeschnitten

Mitten in der Skisaison sind mehrere Orte in Tirol teils von der Außenwelt abgeschnitten. Grund ist ein Felssturz. Weitere Geröllmassen könnten ins Tal rutschen.

Felssturz auf die Serfauser Straße (L19)

Die drei Tiroler Wintersportorte Serfaus, Fiss und Ladis sind nach einem Felssturz auf die Serfauser Straße (Foto) vorerst nicht erreichbar.

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Katastrophenstimmung in mitten im Urlaub: Nach einem Felssturz und wegen akuter Hangrutschgefahr sind mehrere Orte im Tiroler Skigebiet Serfaus nur noch schwer erreichbar. Die drei Orte Serfaus, Fiss und Ladis sind für einige Tage nur über einen Notweg zugänglich, heißt es in österreichischen Medien.

Der Notweg, eine gut ausgebaute Forststraße, sei für bis 3,5 Tonnen geeignet und stehe für "dringliche Fahrten" sowie "dringliche An- und Abreisen" zur Verfügung, teilte das Land mit. Der Verkehr werde blockweise im Halbstunden-Takt abgefertigt.

Etwa 12.000 Touristen machen in der Region derzeit nach Angaben der Landesregierung Urlaub. Betroffen von der Sperrung sind Medienberichten zufolge  auch Skiurlauber mit Quartier im Inntal.

Ein "Sperrbezirk" mitten in Tirol

"Der Bezirk Landeck ist zum Sperrbezirk geworden", schreibt die "Tiroler Tageszeitung". Der Steinschlag war am Montagmorgen auf die Serfauser Landesstraße L19 niedergegangen. Die Dauer der Sperre ist noch nicht absehbar. In der Region hatte es auch in der Vergangenheit Felsstürze gegeben.

Nach Erkenntnissen der Geologen drohen an der aktuell betroffenen Stelle weitere 5000 Kubikmeter Gestein abzustürzen. Am Freitag soll als Ersatz die L286, die nach einem Felssturz seit 24. Januar gesperrt ist, wieder geöffnet werden.

Die Sanierung und Stabilisierung des aktuell abgerutschten Hanges werde längere Zeit in Anspruch nehmen, schreibt die "Tiroler Tageszeitung".


anb
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