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Historische Flugzeuge: Boeing 314 Clipper - ein Palast der Lüfte

Zu den schönsten Flugbooten gehörten die Boeing 314 Clipper, die von der Glenn L Martin Company und Boeing gebaut wurden. Sie brachten 74 Reisende über den Atlantik und über den Pazifik. 

Eine Flugboot benötigt keine befestigte Bahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es genügend Flugplätze mit Start- und Landebahnen.

Eine Flugboot benötigt keine befestigte Bahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es genügend Flugplätze mit Start- und Landebahnen.

Die Ära vor dem Zweiten Weltkrieg war auch die große Zeit der Flugboote. Sie gab es in allen Größenklassen, darunter auch sehr große Exemplare. Es waren meist Flugzeuge, die auf dem Wasser landen und starten konnten. Und zwar nur auf dem Wasser, für eine Landebahn waren die meisten ungeeignet. Sie konnten ausschließlich wassern. Der Vorteil:  Man benötigte nur ein Gewässer und keine Bahn und es gab auch keine Gewichtsprobleme mit dem Fahrgestell. 

In Hamburg wurde an der Elbe eine Landspitze abgetragen, damit große Flugboote in Hafennähe starten konnten.  Zu den schönsten Exemplaren gehörten die Boeing 314 Clipper, die von der Glenn L Martin Company und Boeing gebaut wurden. Sie brachten 74 Reisende über den Atlantik und über den Pazifik. Stecken, die zuvor nur per Schiff überwunden werden konnten. 

Die Maschinen waren nicht so schnell wie heute. Doch  Reisen, die zuvor Wochen gedauert hatten, dauerten nun nur einige Tage. Pan Am startete am 28. Juni 1939 den Passagier-Linienflugverkehr über den Atlantik. Die Route verlief von Long Island über die Azoren und Lissabon bis nach Marseille. Die Clipper konnten bis zu 320 km/h schnell werden, ihre Reichweite lag bei 5400 Kilometern. 

Die Reisen hatten ein mondänes Flair und boten jeden Luxus. Doch billig war der Spaß nicht. Der Flug von New York nach Southampton kostete 675 US-Dollar, das entspricht heute ungefähr 11.700 US-Dollar.

Allerdings muss man die Preisgestaltung in Relation sehen: Eine Schiffsreise Erster Klasse wäre allerdings kaum billiger gewesen. Für den hohen Preis wurden die Passagiere während des Fluges auch wie in einem Luxushotel umsorgt. 

Mit dem zweiten Weltkrieg endete die goldene Zeit der Flugboote. Schon zu Beginn wurden die Flugboote eingezogen und dem Militär zugeteilt. Nach 1945 war die Ära der großen, aber auch langsamen Brummer zu Ende. 

Grund war der Zweite Weltkrieg. Er sorgte für einen Entwicklungssprung bei den großen landgestützten Flugzeugen und zudem wurden im Krieg überall auf der Welt Flughäfen für schwere Bomber angelegt. 

Schon vor dem Krieg gab es landgestützte Passagierflugzeuge wie die legendäre Focke-Wulf Fw 200 "Condor", die für Fernflüge geeignet waren. Die Fortschritte in der Entwicklung von schweren Bombern kamen auch der zivilen Luftfahrt zugute. Nach dem Krieg wurden die Clipper vom Militär an die zivile Pan Am zurückgegeben, doch sie wurden schnell von Typen wie der Douglas DC-4 und der Lockheed Constellation verdrängt. Schon 1946 wurde die Clipper aus dem Linienverkehr genommen.

 

Kra

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.