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Brasilien Trotz steigender Corona-Neuinfektionen: Touristen-Attraktionen in Rio öffnen wieder

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Die ikonische Christus-Statue, die über Rio de Janeiro wacht, gilt als eins der beliebtesten Touristen-Ziele der Metropole. Doch coronabedingt war sie, wie viele andere Attraktionen, seit Monaten ohne Besucher. Das hat sich seit diesem Wochenende geändert. Dieser Ort ist nun wieder geöffnet. Dazu der brasilianische Umweltminister Ricardo Salles: "Brasilien arbeitet an einer sicheren Wiedereröffnung. Es geht dabei vor allem um die Gesundheit der Menschen sowie das wirtschaftliche Überleben." Begleitet wurde die Wiedereröffnung von Hygiene- und Abstandsregeln. Doch auch, wenn nicht alles wie vorher ist, und man in Brasilien noch immer mit einer steigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen kämpft, begrüßen diese Touristen die Möglichkeit, endlich wieder die Sehenswürdigkeiten bestaunen zu dürfen: "Wir werden uns natürlich weiterhin Sorgen machen müssen. Aber wenn man die Vorsichtsmaßnahmen erfüllt, dann fühlen wir uns ein wenig sicherer. Wir müssen Schritte unternehmen, um nach und nach zum normalen Leben zurückzukehren." "Ich liebe es und wir brauchten das. Wir haben uns danach gesehnt. Aber wir müssen immer noch sehr vorsichtig sein, Abstände einhalten, Menschenmassen vermeiden und den Regeln der Weltgesundheitsorganisation folgen." Neben den USA und Indien ist Brasilien eins der Länder, die von der Corona-Pandemie am stärksten betroffen sind. Offiziellen Angaben zufolge wurden in dem südamerikanischen Land über 107.000 Todesopfer verzeichnet und über 3.3 Millionen Menschen wurden nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Und Experten gehen davon aus, dass Brasilien den Höhepunkt der Corona-Krise noch immer nicht erreicht hat.
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Besucher können nach der coronabedingten Schließung unter anderem wieder die Christus-Statue und den Zuckerhut besichtigen. Und das, obwohl Brasilien neben den USA und Indien zu einem der Länder gehört, die am stärksten vom Coronavirus betroffen sind. 

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