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Winterwunderland Harbin: Bunt, schrill und frostig: Die schönsten Fotos von Eisfestival in China

Im Nordosten Chinas gibt es noch richtige Winter mit Minusgraden. In der Stadt Harbin herrscht dann Hochsaison: Immer mehr Gäste aus dem Ausland reisen zum Eis- und Schneefestival, um tiefgefrorene Kunst zu bewundern.

Eis- und Schneefestival Harbin

Alles aus Eis und mit LEDs illuminiert: Das Eis- und Schneefestival Harbin findet im Jahre 2020 bereits zum 36. Mal statt.

Die niedrigen Durchschnittstemperaturen machen es möglich: Im Nordosten Chinas wird es im Winter nicht nur frostig, sondern sehr kalt. Bis zu 40 Grad unter null können die Temperaturen in den Monaten Januar und Februar sinken.

Dieses Tiefkühl-Klima lockt nicht gerade Urlauber in die Region. Aber die Stadt Harbin, eine Metropole mit knapp fünf Millionen Einwohnern, hat aus der kalten Not eine Tugend gemacht: Seit Jahren veranstaltet die Metropole ein Eis- und Schneefestival, das sich inzwischen als aufwändigster und größter Event dieser Art weltweit etabliert hat.

Auf einer Fläche von 750.000 Quadratmetern verteilen sich vier unterschiedliche Themenparks: Neben der Ice Lantern Fair und dem Songhua River Ice gibt es auf der Stadt abgewandten Seite des Songhua-Flusses im Erholungspark Sun Island unzählige Schneeskulpturen. Und in dem auch nachts geöffneten Areal Ice and Snow stehen die riesigen Gebäude, die aus bis zu einem Meter hohen Eisquadern in wochenlanger Arbeit errichtet wurden. Diese Hochhäuser, Kirchen und Paläste werden abends von farbigen LEDs illuminiert.

Schwimmen im Eisfluss

Je nachdem, ob man tagsüber oder im Dunkeln diese Orte besucht, erhält man einen ganz unterschiedlichen Eindruck. Neben den Skulpturenparks werden auch über 100 weitere Aktivitäten angeboten, wie den Internationalen Skulpturenwettbewerb, Eisfischen und sportliche Wettbewerbe im Ski- oder Snowboardfahren. Ganz Harte können sogar am beliebten Winterschwimmen im Songhua-Fluss teilnehmen.

Das durch Harbin fließende Gewässer liefert auch den Baustoff für die imposante Winterwunderlandschaft: Mit Sägen schneiden nationale wie internationale Künstler und unter der Hilfe von 10.000 Arbeitern sämtliche Eisblöcken aus dem gefrorenen Songhua, um anschließend in wochenlanger Filigranarbeit zu den vergänglichen Kunstwerken verbaut zu werden.

Auf den Seiten der Fotostrecken oben zeigen wir nicht nur die bunt beleuchteten Bauten, sondern auch Eindrücke von den Bauarbeiten, aus den Restaurants und vom Schwimmen im Eisfluss.

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