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Frühstück mit Ungeziefer: Passagier findet fette Kakerlake im Flugzeugessen

Er freute sich auf sein warmes Frühstück an Bord eines Fluges von Air India: Doch eine tote Kakerlake im Alu-Schälchen verdirbt dem Fluggast den Appetit. Die anschließende Reaktion auf seine Beschwerde macht ihn fassungslos.


Ein Airbus A319 von Air India: In einem Flugzeug dieser Art ereignete sich der Zwischenfall mit der Kakerlake im Essen.

Ein Airbus A319 von Air India: In einem Flugzeug dieser Art ereignete sich der Zwischenfall mit der Kakerlake im Essen.

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Der Inlandsflug von Bhopal im Bundesstaate Madhya Pradesh nach Mumbai an der Westküste Indiens dauert nur gut 90 Minuten. Trotzdem bietet Air India ihren Passagieren auf dem Morgenflug mit dem Kürzel AI634 ein Frühstück an. Auf einem Plastiktablett werden den Gästen zwei Schälchen gereicht: eines mit Fruchtstückchen, im anderen aus Aluminium gibt es etwas Herzhaftes.

Doch am ersten Samstag im Februar traute ein Passagier seinen Augen nicht, was er vor sich aufgetischt bekam. Als der Passagier Rohit Raj Singh Chauhan die Alufolie entfernt hatte, entdeckte er in der Soße seines vegetarischen Menüs etwas, das nicht zu den regulären Zutaten gehören dürfte: eine tote Kakerlake von der Größe eines menschlichen Daumens.

Daraufhin verständigte er das Kabinenpersonal und wollte sich beschweren. "Ich informierte die Crew von Air India, aber sie ignorierten mich einfach", zitiert ihn "The Times of India". Darüber war er dermaßen verwundert, dass er nach der Landung in Mumbai eine schriftliche Beschwerde einreichte.

Anschließend machte er sich auf Twitter Luft. Über den Account #manojkhandekar hat er in Verbindung mit den Hashtags indischer News-Seiten mehrere Fotos seiner Frühstücksgerichte gepostet, auf dem das tote Tier deutlich in der aus Bohnen bestehenden Soße zu sehen ist.

Das pikante Ende der Geschichte: Als die Redaktion der "Times of India" die Fluglinie mit der Geschichte konfrontierte, reagierte Rajendra Malhotra, Manager bei Air India, ähnlich wie seine Kollegen an Bord: Es passierte wieder nichts. Kein Wort des Bedauerns oder der Entschuldigung. Angeblich hätten sie keine Beschwerde erhalten.

Quellen: "The Times of India"

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