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Air China: Feuer im Frachtraum: Airbus brennt am Gate aus

Zum Glück passierte es nicht über den Wolken. Vor dem Start ist im einem Großraumjet der Air China in Peking ein Feuer ausgebrochen. Obwohl die Crew sofort reagierte, dürfte die Airline einen Totalverlust verbuchen.

Der Airbus sollte am Dienstagnachmittag von Peking nach Tokio fliegen. Doch dazu kam es nicht. Als die Fluggäste am Gate des Beijing Capital International Airport gerade einsteigen wollten, stiegen plötzlich dunkle Rauchwolken aus der Maschine.

Das Boarding wurde sofort abgebrochen "Die Kabinen- und Cockpit-Crew verließ das Flugzeug über die Fluggastbrücke", berichtet der "Aviation Herald" auf seiner Website.

Erst kurz zuvor war der Airbus A330-300 aus Singapur kommend auf dem Flughafen gelandet und entladen worden. Um 17.10 Uhr sollte der Flug mit dem Kürzel CA183 für seine dreieinhalbstündige Reise nach Tokio-Haneda zum Start rollen.

Feuer im Frachtraum

Die Evakuierung verlief reibungslos. Niemand wurde verletzt. Interne Löschsysteme und die Flughafenfeuerwehr konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Flughafengebäude und weiterer Jets verhindern. Doch an dem Airbus mit der Kennung B5958 stand erheblicher Schaden.

Der Zwischenfall wurde von mehreren Personen mit dem Handy in Fotos und Filmen festgehalten. Die Videoclips, die in den sozialen Netzwerken hochgeladen wurden, zeigen Qualmwolken sowohl im vorderen Teil des Airbus als auch dunkle Schwaden an der hinteren, geöffneten Tür.

In ersten Berichten heißt es, dass das Feuer im vorderen Frachtabteil des Fliegers ausgebrochen sei. Doch die Flammen müssen sich durch den Kabinenboden in die Fahrgastzelle gefressen haben. Die Aufnahmen zeigen sogar, dass das Dach des Rumpfes im vorderen Teil des Airbus teilweise in arge Mitleidenschaft gezogen wurde. Eine Reparatur des havarierten Flugzeuges erscheint eher unwahrscheinlich.

Air China gehört zu den größten Fluggesellschaften der Volksrepublik China. Die Flotte umfasst mehr als 400 Flugzeuge, wozu auch 58 Exemplare des Airbus A330 gehören.

Quelle: "Aviation Herald"

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tib

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