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Manhattan auf alten Fotografien: Als aus Nieuw Amsterdam New York wurde

Es war vor 350 Jahren: Als englische Kriegsschiffe vor Manhattan auftauchten, ergaben sich die Niederländer kampflos und der Ort erhielt seinen neuen Namen. Ein Blick zurück auf die Anfänge New Yorks.

Von Till Bartels

Anfang des 17. Jahrhunderts entstand auf der Südspitze der Insel Manhattan eine Siedlung, die unter dem Generaldirektor der Niederländischen Westindien-Kompanie und dem Gouverneur Peter Stuyvesant niederländisch wurde. 1653 erhielt der Ort, der inzwischen den Namen Nieuw Amsterdam trug, die Stadtrechte.

Doch kurz vor Ausbruch des Zweiten Englisch-Niederländischen Seekriegs 1664 erschienen vier englische Fregatten vor Manhattan und forderten die niederländische Kolonie zur kampflosen Übergabe auf. Der Coup gelang ohne Blutvergießen, und Major Richard Nicolls erklärte sich zum ersten englischen Gouverneur. Zu Ehren des Herzogs von York und des Bruder des englischen Königs benannte er Nieuw Amsterdam in New York um.

Was heute kaum einer weiß: Zwischen 1788 und 1790 war New York die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. George Washington wurde auf dem Balkon der Federal Hall von New York 1789 als erster Präsident vereidigt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm durch den Zustrom von Einwanderern und gezielter Stadtplanung die Bedeutung New Yorks enorm zu. 1898 schlossen sich die fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Staten Island, Queens und Bronx zu Greater New York zusammen.

Auf den folgenden Seiten der Fotostrecke zeigen wir Aufnahmen aus New Yorks Boomphase im späten 19. Jahrhundert - und aus der Frühzeit der Fotografie.

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