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Neues Flaggschiff von Hurtigruten: "MS Roald Amundsen": So sieht das erste Hybrid-Expeditionsschiff der Welt aus

Endlich: Mit einem Jahr Verspätung hat Hurtigruten sein neues Expeditionsschiff fertiggestellt. Die "MS Roald Amundsen" kann mit ihrem Elektroantrieb lautlos durch arktische Gewässer gleiten. Nur wenige Tage nach Jungfernfahrt war der stern an Bord.

MS Roald Amundsen

Fest vertäut am Kai vom Cruise Center in Hamburg-Altona: Die erst vor wenigen Tagen an die Reederei Hurtigruten ausgelieferte "Roald Amundsen" mit einem sehr ungewöhnlichen Bug-Design - ein Entwurf des norwegischen Schiffsdesigners Espen Øino.

Senkrecht wie ein altes Schlachtschiff ragt der schwarze Bug in den trüben Juli-Himmel im Hamburger Hafen. Die "MS Roald Amundsen", so heißt das neue Flaggschiff von Hurtigruten, wartet auf die ersten Passagiere. Nach Angaben der norwegischen Reederei soll das Schiff "eine neue Ära der Expeditions-Seereise" einläuten.

Das neue Kapitel beginnt schon bei den Dimensionen: Mit einer Länge von 140 Metern und einer Größe von 20.900 BRZ sprengt der Neubau die Maße nicht nur aller anderen Postschiffe der Reederei, sondern gehört auch mit 530 Gästen zu den größten Expeditionsschiffen der Branche. Zum Vergleich: Die neue "Hanseatic nature" von Hapag-Lloyd Cruises nimmt 230 Gäste mit und beschränkt sich bei Fahrten in die Antarktis auf 199 Passagiere .

Im Inneren riecht die "Roald Amundsen" in den öffentlichen Bereichen wie ein Neuwagen: Erst Ende Juni hatte Hurtigruten das weltweit erste hybridbetriebene Expeditionsschiff von der norwegischen Werft Kleven übernommen und war Anfang Juli zur Jungfernreise in norwegischen Gewässern aufgebrochen. Die erste längere Reise ging für den Neubau für einen Tag nach Hamburg.

Die Antriebs-Revolution auf Deck 1 der "Roald Amundsen"

Das Besondere an der "Amundsen" ist der Antrieb. Statt einer Maschine mit Welle und Schraube sorgen zwei starke Elektropods im Heck für den Vortrieb. Deren Elektromotoren beziehen ihre Energie nicht nur aus den vier Rolls-Royce-Motoren mit je einer Leistung von 3600 Kilowatt, sondern auch aus Akkus, die überschüssig erzeugte Energie in zwei Batterieräumen auf Deck 1 speichern können.

Durch diese Hybrid-Technologie eignet sich das Schiff für sensible Fahrtgebiete in der Arktis und Antarktis. Laut Jan Andreas Grønås, dem Chefingenieur der "Roald Amundsen", kann das Schiff bei sehr langsamer Fahrt bis zu einer halben Stunde ausschließlich elektrisch und damit fast lautlos fahren. Für die Reederei bedeutet das neben der Treibstoffersparnis eine Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 20 Prozent - macht 3000 Tonnen pro Jahr.

Kreuzfahrtschiff erreicht Taufhafen: "Aida Prima" läuft erstmals Hamburg an

Das ist ein erster Schritt im Hinblick auf etwas umweltverträglichere Kreuzfahrten, zumal die "Roald Amundsen" auf das Verfeuern von schwefelhaltigem Schweröl verzichtet und nur Marinediesel in ihren Tanks bunkert.

Die in den Akkus gespeicherte Energie dürfte allerdings nach dem Ablegen im Hamburger Hafen bei reinem Elektroantrieb höchstens zur Fahrt bis zur Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel elbabwärts reichen.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(