HOME

Wandern in Israel: Zehn Trekking-Touren zwischen Wüste und Meer

Über bewaldete Höhenzüge, am Meer und Flüssen entlang oder durch die Wüste Negev - die kontrastreichen Landschaften Israels eignen sich gerade jetzt für Wandertouren. Wir stellen zehn Traumrouten im Heiligen Land vor: auf Gipfel und bis zu 300 Meter unter dem Meeresspiegel.

Mount Yisahay: Felspyramide über Ein Gedi und dem Toten Meer  Nördlich der beiden Canyon-Mündungen des Wadi (Nachal) Arugot und Wadi (Nachal) David überragt der Mt. Yishay (Foto) mit 190  Metern Höhe als stumpfe Pyramide die Küstenstraße am Toten Meer und die Oase Ein Gedi. Der Gipfel am Rande der judäischen Wüste bietet einen überwältigenden Rundumblick und einen herrlichen Tiefblick auf das Tote Meer mit der Oase Ein Gedi.  Dauer: 4:30 Stunden

Mount Yisahay: Felspyramide über Ein Gedi und dem Toten Meer

Nördlich der beiden Canyon-Mündungen des Wadi (Nachal) Arugot und Wadi (Nachal) David überragt der Mt. Yishay (Foto) mit 190  Metern Höhe als stumpfe Pyramide die Küstenstraße am Toten Meer und die Oase Ein Gedi. Der Gipfel am Rande der judäischen Wüste bietet einen überwältigenden Rundumblick und einen herrlichen Tiefblick auf das Tote Meer mit der Oase Ein Gedi.

Dauer: 4:30 Stunden

Reisen nach boomen. Im vergangenen Jahr besuchten 3,6 Millionen Touristen das Land, was einer Steigerung um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Hauptattraktionen sind Jerusalem, Tel Aviv sowie das Tote Meer. Doch nicht nur Pilger-, Kultur- und Strandtourismus stehen hoch im Kurs. Immer mehr Israel-Besucher entdecken in dem Land, das im Mai den 70. Geburtstag der Staatengründung begeht, die vielfältige Natur.

Dank verbesserter Fluganbindungen reisten 2017 mehr als 200.000 Deutsche ins Heilige Land. Viele davon hatten ihre Wanderschuhe mit im Gepäck. Denn während bei uns in Mitteleuropa noch frostige Temperaturen herrschen, eignen sich die Winter- und Frühjahrsmonate ideal für - durch Olivenhaine, entlang des Jordantals, durch canyon-artige Wadis in der Wüstenlandschaft und auf Gipfel - teilweise mit Namen, die uns aus biblischen Erzählungen vertraut sind.

Erster deutschsprachiger Wanderführer für Israel

Für alle Naturliebhaber ist nun der "Wanderführer Israel" in deutscher Sprache erschienen, der 41 Touren zwischen Galiläa im Norden und Eliat am Golf von Akaba im Süden versammelt. In der bewährten Reihe der "Rother Wanderführer" stellt der Autor Winfried Borlinghaus leichte Spaziergänge mit nicht einmal einer Stunde Gehzeit bis zu mehrstündigen Gipfelbesteigungen vor, wie zum Beispiel die anspruchsvolle Tour auf den 450 Meter hohen Mount Timna im Süden des Landes.

Meist handelt es sich um Rundwanderungen, die durch ausführliche Routenbeschreibungen mit Einkehrmöglichkeiten, Karten und Höheprofilen ergänzt werden. "Wenig bekannt ist, dass Israel eine äußerst abwechslungsreiche Natur zu bieten hat, die am besten zu Fuß erlebt werden kann", schreibt Borlinghaus in seinem Vorwort. 

Ein weiterer Vorteil: Wanderer bewegen sich auf diesen Routen abseits der überlaufenden Pilger- und Touristenströme und  kommen so auch schneller in Kontakt mit der Bevölkerung. Fazit: ein Buch, das endlich eine Lücke im Regel mit Israel-Reiseführern schließt und Lust macht, das Land aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

+++ Lesen Sie auch: "Mit Dampfschiff, Kutsche und Elefant - als Reisen noch ein Abenteuer war" +++


tib

Wissenscommunity