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Rauch im A380 Feueralarm über dem Atlantik: Das sagt die Lufthansa zum ungeplanten Umkehrmanöver





Feueralarm mitten über dem Atlantik:


Ein Flugzeug der Lufthansa muss wegen einer Warnmeldung zurück nach München umkehren, statt wie geplant nach Miami weiterzufliegen.


266 Passagiere sind in dem Airbus A380 an Bord.


Die Feuerwarnung kommt aus dem Frachtraum und erreicht die Crew mitten über dem Atlantischen Ozean.


Auslöser für den Alarm ist laut Lufthansa ein Heizlüfter, der durch einen technischen Defekt Rauch im Gepäckraum erzeugt hatte.


Der Pilot habe daraufhin den automatischen Löschvorgang vom Cockpit aus gestartet, bei dem eine Chemikalie im Frachtraum versprüht wurde. Das teilt ein Lufthansa-Sprecher auf Anfrage des stern mit.


Daraufhin stoppt das Alarmsignal.


Das Flugzeug landet deshalb nicht wie zunächst geplant in Paris, sondern fliegt zurück nach München, wo es sicher landen kann.




Nach der Landung stellen Techniker den defekten Heizlüfter im Frachtraum des A380 als Auslöser für den Feueralarm fest.


Zu einem tatsächlichen Brand ist es laut Lufthansa aber nicht gekommen.


Was genau den Defekt ausgelöst hat, werde derzeit noch untersucht.


Auf stern-Anfrage erklärte das Luftfahrtunternehmen, dass an Bord der Maschine keine Panik ausbrach und die Crew durch regelmäßige Kommunikation mit den Passagieren in Kontakt gestanden habe.


Die Passagiere wurden nach der Ankunft in München betreut, in Hotels eingebucht und auf andere Miami-Flüge verteilt.


Ob der A380 mittlerweile wieder einsatzbereit ist, konnte das Unternehmen auf stern-Anfrage nicht beantworten.


Quelle: Lufthansa
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Auf dem Weg von München nach Miami kommt es zu einem technischen Defekt im Frachtraum. Die Maschine muss umkehren. Panik an Bord sei unter den 266 Passagieren allerdings nicht ausgebrochen, teilt ein Sprecher des Luftfahrtunternehmens auf Anfrage des stern mit. 

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