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Am Flughafen Reisegruppe futtert 30 Kilo Orangen, um Gepäckgebühren zu sparen. Nun leidet sie unter den Folgen

Am Flughafen: Reisegruppe futtert 30 Kilo Orangen, um Gepäckgebühren zu sparen. Nun leidet sie unter den Folgen
Sehen Sie im Video: Diese Daten gehören auf keinen Fall auf Ihren Kofferanhänger.




Ein Anhänger am Koffer soll dafür sorgen, dass das eigene Gepäckstück besser identifiziert und bei Verlust schneller wiedergefunden wird. Denn in den Urlaub nimmt man oft Sachen mit, die einem sehr wichtig sind. Doch Schilder mit Kontaktdaten bringen auch Risiken mit sich. Darauf können Sie beim nächsten Urlaub achten: 1. Was man nicht machen sollte Auf keinen Fall sollte die Adresse auf dem Anhänger stehen. Sobald man mit einem Gepäckstück am Bahnhof oder Flughafen gesehen wird, können Kriminelle davon ausgehen, dass man in den nächsten Tagen nicht zuhause ist. Fremde könnten die Adresse notieren und den Urlaub für einen ungestörten Einbruch nutzen. 2. Was stattdessen auf den Anhänger gehört Auf den Gepäckanhänger gehören nur der Name, die Handynummer und die Mailadresse. So wissen potenzielle Einbrecher nicht, welche Wohnung die nächsten Tage leer steht. Trotzdem können die Besitzer eines verlorenen Gepäckstückes erreicht werden, wenn es gefunden wird. 3. Ein weiterer Tipp Fotografieren Sie vor der Abreise den Inhalt ihres Koffers. So können Sie schnell nachweisen, dass ein verlorenes Gepäckstück Ihnen gehört. Die nächste Reise kann also kommen.
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Eigentlich sollten die Riesenpackung Orangen ein Andenken an einen Business-Trip sein. Den werden die Teilnehmer aber wohl eher wegen der Folgen nicht so schnell vergessen.

Wohl jeder Flugreisende kennt die Angst an der Gepäckwaage: Hat man die Kleidung, die Technik und das andere Gedöns gut genug verteilt? Oder drohen am Ende hohe Zusatzgebühren? Eine Reisegruppe aus China wollte diese Kosten auf skurrile Art umgehen. Und bezahlt nun einen ganz anderen Preis.

Nach Angaben der "Global Times" hatten die vier Geschäftsleute auf ihrem Trip in die Millionenstadt Kunming unbedarft einige Andenken gekauft: Eine Kiste mit 30 Kilogramm Orangen wurde ihnen auf dem Markt für umgerechnet etwa 70 Euro angeboten. Die Männer schlugen zu. Als sie das ungewöhnliche Gepäck am Flughafen für den Rückflug einchecken wollten, wurden sie wohl von der Gepäckgebühr überrascht: Umgerechnet etwa 14 Euro Zusatzgebühr verlangte die Airline – pro Kilo. Insgesamt wären so knapp 430 Euro an Gebühren angefallen. Diese den Kaufpreis um ein Vielfaches übersteigende Gebühr wollten die Reisenden nicht zahlen – und aßen die Orangen einfach vor Ort.

Rekordversuch am Flughafen

"Wir standen einfach da und aßen alle Orangen", berichtet einer der Teilnehmenden der Zeitung. Dabei ließen sie sich nicht lumpen: In rekordverdächtigen 20 bis 30 Minuten hätten die vier Männer die gesamten 30 Kilo vertilgt. Bei einer einigermaßen gleichen Verteilung entspricht das etwa 7,5 Kilo Orangen pro Person. Viel Genuss kann also nicht im Spiel gewesen sein.

Die Folgen ließen aber nicht auf sich warten. Wohl durch die Unmengen an in den Orangen enthaltener Säure litten alle vier an der Orangen-Orgie beteiligten Männer im Nachhinein an Aften im Mund. "Wir wollen nie wieder Orangen essen", klagte der von der Zeitung befragte Schnellesser. Die Frage, warum sie die Orangen nicht einfach im Handgepäck untergebracht oder einen Teil von ihnen weggeworfen hatten, wollte er nicht beantworten.

Quelle: "Global Times"

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