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Jenseits des Polarkreises: Alltag am Rande der Welt

Norilsk, Dikson, Teriberka: Diese Orte gelten als die Außenposten der Zivilisation. Bis zu 82 Tage im Jahr herrscht hier die Polarnacht. Wie und warum leben die Menschen am Rande der Welt? Der Fotograf Beat Schweizer hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. 

Das Dorf Teriberka liegt an der nördlichen Küste der Halbinsel Kola, rund 90 Kilometer von Murmansk entfernt. Der Fischfang bescherte dem Örtchen in den 1930er-Jahren einen kleinen Aufschwung. Doch ab den 60er-Jahren verlor die Küstenfischerei an Bedeutung. Inzwischen leben nicht einmal 1000 Menschen in dem Dorf.

Das Dorf Teriberka liegt an der nördlichen Küste der Halbinsel Kola, rund 90 Kilometer von Murmansk entfernt. Der Fischfang bescherte dem Örtchen in den 1930er-Jahren einen kleinen Aufschwung. Doch ab den 60er-Jahren verlor die Küstenfischerei an Bedeutung. Inzwischen leben nicht einmal 1000 Menschen in dem Dorf.

Immer wieder fährt Beat Schweizer in den äußersten Norden Russlands. Die Thematik der Isolation beschäftigt den Fotografen seit vielen Jahren. Wie lebt es sich in den polarnahsten Städten und Siedlungen dieser Welt? Und was hält die Menschen trotz scheinbar widriger Bedingungen dort? 

Um Antworten zu finden, besuchte er drei Orte am Rande der Welt: Die Großstadt Norilsk, die Stadt der Superlative: Die Minenstadt ist nicht nur die nördlichste Großstadt, sondern auch die am meisten verschmutzte. Mit ihren gut bezahlten Arbeitsplätzen bietet sie aber ihren 175.000 Einwohnern wenigstens die Aussicht auf Wohlstand.

Leben in einer Siedlung am Polarkreis

Dagegen finden im Dörfchen Dikson nur mehr wenige hundert Menschen ein Auskommen. Die Siedlung, die an 82 Tagen im Jahr in der Polarnacht versinkt, galt in der Sowjetzeit als die nördlichste Ortschaft der Welt. Nach dem Stand der letzten Volkszählung von 2010 leben hier nur 676 Einwohner. 

Eine Robbe im Schnee

Das Dorf Teriberka, die dritte Station auf der Reise von Schweizer, liegt an der nördlichen Küste der Halbinsel Kola. Der Fischfang bescherte dem Örtchen in den 1930er-Jahren einen kleinen Aufschwung. Doch seit den 60er-Jahren hat die Küstenfischerei an Bedeutung verloren. Inzwischen leben nicht einmal 1000 Menschen in dem Dorf.

Was Schweizer auf seiner Reise erlebte, hielt er in seinem neuen Buch "Mikhailovna Called" fest - in Bild un Schrift. 

Der Fotograf Beat Schweizer

Beat Schweizer wurde 1982 in Bern, Schweiz, geboren und ist dort aufgewachsen. Nach einigen Gelegenheitsjobs wurde er vom staatlichen Archäologischen Dienst eingestellt und kam durch diesen in Kontakt mit der Fotografie. 2003 begann er eine Ausbildung zum Fotografen und erhielt 2007 seinen Abschluss. Er fokussiert sich auf redaktionelle und kommerzielle Fotografie, aber verfolgt währenddessen auch seine persönlichen Projekte, die ihn in den Kosovo, die Ukraine, Russland und viele weitere Länder führen. Seine Arbeit wurde in der Schweiz, Frankreich und Großbritannien ausgestellt.

Spektakulärer Kurzfilm: Wie ein Norweger die Polarlichter einfängt
ivi
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(