Sommersaison Wenn niemand mehr der Sonne applaudiert - ein Besuch auf Santorin in Zeiten von Corona

Sommersaison: Wenn niemand mehr der Sonne applaudiert - ein Besuch auf Santorin in Zeiten von Corona
Die weißen Häuser, das blaue Meer, die Sonne, die darin versinkt - Santorin ist das Klischee Griechenlands. Und Millionen kamen dafür hierher – bis Corona. Und jetzt? Wie fühlt sich die leere Insel an? Unser Korrespondent war vor Ort.

Für dieses Bild sind sie immer alle her gekommen. Die im Meer untergehende Sonne, davor die weißen Häuser an der Felsküste, die blaue Kuppel der Kapelle, unten ein Fischerboot, lautlos in der Ägäis. An der Mauer lehnt ein älterer Mann und spielt auf seiner Bouzouki.

Sie haben die Postkarte betreten, die Santorin heißt. Das Motiv auf der Karte kannten sie vorher schon, es ist Griechenland in Perfektion, wie gemacht für Instagram. Das Bild, das als Erstes erscheint, wenn man „griechische Insel“ googelt.

Ein Magnet, besucht von über zwei Millionen Menschen im Jahr, die Kreuzfahrer nicht mitgerechnet. Eine Insel, die für den griechischen Tourismus steht wie keine andere. Normalerweise.

Der Sonnenuntergang – als wäre er inszeniert


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker