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2. Liga: Bielefeld an Tabellenspitze zurück - VfB und HSV patzen

Düsseldorf - Arminia Bielefeld hat die Patzer der Aufstiegskonkurrenten genutzt und ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga zurückgekehrt.

SV Wehen Wiesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden besiegte den 1. FC Nürnberg mit 2:0. Foto: Daniel Karmann/dpa

Arminia Bielefeld hat die Patzer der Aufstiegskonkurrenten genutzt und ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga zurückgekehrt.

Die Ostwestfalen gewannen dank eines Doppelschlags von Torjäger Fabian Klos (48./49.) binnen 83 Sekunden und einem Treffer von Andreas Voglsammer in der Nachspielzeit am Sonntag mit 3:1 (0:0) beim SV Darmstadt 98. Für Klos waren es am 15. Spieltag bereits die Saisontore elf und zwölf.

Das Team von Trainer Uwe Neuhaus hat mit 32 Zählern nun drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Hamburger SV (1:2 in Osnabrück) und sogar schon sechs auf den Tabellen-Dritten VfB Stuttgart, der in Sandhausen mit 1:2 (0:2) verlor. Im dritten Sonntag-Spiel setzte sich der 1. FC Heidenheim dank des Siegtreffers von Tim Kleindienst (63.) mit 1:0 (0:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth durch und ist nun Vierter.

Der VfB musste beim 1:2 im baden-württembergischen Derby in Sandhausen schon die dritte Auswärtsniederlage nacheinander hinnehmen. Dabei hätte das Team von Tim Walter mit einem Sieg nach Punkten wieder mit dem HSV gleichziehen können. Doch der SVS machte dem Bundesliga-Absteiger mit dem frühen Doppelschlag von Aziz Bouhaddouz (1./24.) einen Strich durch die Rechnung und gewann erstmals gegen den VfB. Silas Wamangituka gelang nur noch der Anschlusstreffer in der 89. Minute per Handelfmeter. Gleich dreimal hatte auch Mario Gomez für den spielbestimmenden VfB getroffen. Doch alle Tore wurden wegen einer Abseitsposition des Ex-Nationalstürmers nicht anerkannt.

Auch Aufstiegsaspirant HSV ist derzeit von der Klasse eines Top-Teams weit entfernt. «Wir haben eine gute Mannschaft, aber noch keine sehr gute», sagte Trainer Dieter Hecking nach dem 1:2 beim Aufsteiger VfL Osnabrück am Freitag. Aussetzer wie gegen die Niedersachsen «würden Spitzenmannschaften nicht passieren», ergänzte Hecking, der vor allem Zweikampfhärte vermisste. Der nächste Rückschlag für den HSV, der schon zum sechsten Mal in Serie auswärts nicht gewinnen konnte. Der letzte Sieg in der Fremde gelang den Hanseaten am 25. August.

Im Kampf gegen den Abstieg landete der VfL Bochum mit dem 2:0 am Samstag gegen Erzgebirge Aue einen Befreiungsschlag. Dank Kapitän Anthony Losilla und einem Eigentor von Louis Samson in der Nachspielzeit machte der Revierclub einen großen Sprung nach vorn. Der SV Wehen Wiesbaden gewann ebenfalls 2:0 beim 1. FC Nürnberg, der auf dem Relegationsplatz 16 in immer größere Not gerät. Nicht minder ernst ist die Lage von Dynamo Dresden. Die Sachsen verloren 1:2 gegen Holstein Kiel und fielen mit der neunten Saison-Niederlage auf den letzten Platz zurück.

dpa

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