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2. Liga: Hamburger Clubs Spitze: FC St. Pauli verfolgt den HSV

Hamburg - HSV Erster, FC St. Pauli Zweiter: Für die Hamburger Fußball-Clubs ist die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 20. Spieltag geradezu maßgeschneidert.

Heimsieg

Der FC St. Pauli setzte sich in letzter Minute gegen den 1. FC Union Berlin durch. Foto: Christian Charisius

HSV Erster, FC St. Pauli Zweiter: Für die Hamburger Fußball-Clubs ist die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga nach dem 20. Spieltag geradezu maßgeschneidert.

Nach der 3:2 (1:0)-Krimi gegen Union Berlin am Montagabend im Tollhaus Millerntor-Stadion ist der Kiezclub mit 37 Punkten plötzlich erster Verfolger von Spitzenreiter Hamburger SV (40). Noch vor dem 1. FC Köln (36/ein Spiel weniger) und Union (34). Trainer Markus Kauczinski spricht aber weiter von einer Momentaufnahme und will das schöne Tabellenbild nicht überbewerten.

«Wir können was, wir haben was. Wohin das am Ende führt, da müssen wir abwarten», sagte der St. Pauli-Coach, der den Ball lieber flach hielt und auf den Begriff HSV-Jäger Nummer 1 gar nicht erst einging. Stattdessen lobte er die Gäste. «Wir waren heute mit Sicherheit nicht die bessere Mannschaft. Aber wir haben dagegen gehalten - mit ganz viel Moral, mit Herz und mit Feuer», lobte der 48-Jährige schließlich auch sein Team. «Die Jungs sind heute über sich hinausgewachsen.»

Rückkehrer Alexander Meier (62./90.+4, Foulelfmeter) mit seinen ersten Toren für die Hanseaten seit dem 6. April 2003 und Sami Allagui (23.) schossen den spektakulären Erfolg für die Kiezkicker heraus. Fast noch mehr beeindruckte aber Kauczinski, dass seine Elf nach dem Doppelschlag der starken Gäste binnen 85 Sekunden zum 2:2 (84./86.) noch einmal zurückschlagen konnte. «Das war geil.»

Und die 29.546 Zuschauer im ausverkauften Stadion waren total aus dem Häuschen und feierten Alex Meier als Fußball-Gott. «Jetzt müssen wir versuchen, oben dranzubleiben», meinte der Matchwinner, dem mit St. Pauli schon am Freitag in Köln die nächste Top-Partie bevorsteht.

dpa

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.