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Australian Open: Titelverteidiger Djokovic im Viertelfinale - Gauff raus

Die 15-jährige Cori Gauff wollte als jüngste Tennisspielerin seit 15 Jahren in ein Grand-Slam-Viertelfinale einziehen, verpasste aber den nächsten Coup bei den Australian Open. Bei den Herren lässt sich der Vorjahressieger nicht aufhalten.

Titelverteidiger

Novak Djokovic hatte keine Probleme mit seinem Achtelfinalgegner. Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Mit einem souveränen Sieg hat Rekordsieger Novak Djokovic seinen erhofften Weg zum achten Titel bei den Australian Open fortgesetzt.

In seinem 50. Grand-Slam-Achtelfinale gewann der Weltranglisten-Zweite in Melbourne gegen den argentinischen Tennisprofi Diego Schwartzman 6:3, 6:4, 6:4. Nach gut zwei Stunden hatte der siebenmalige Champion sein 46. Grand-Slam-Viertelfinale sicher.

Am Dienstag bekommt es Djokovic mit dem früheren Wimbledon-Finalisten Milos Raonic zu tun. «Das wird ein ganz anderes Match als heute», sagte der Serbe angesichts der Aufschlagstärke des Kanadiers.

Der Weltranglisten-35. Raonic, der in der Vergangenheit oft von Verletzungen ausgebremst wurde, hat im bisherigen Turnierverlauf einen starken Eindruck hinterlassen und noch keinen Satz abgegeben. Djokovic musste seinen bisher einzigen Satzverlust in der ersten Runde gegen den Sauerländer Jan-Lennard Struff hinnehmen.

Für Tennis-Teenager Cori Gauff endete ihr Debüt bei den Australian Open unterdessen mit einer Enttäuschung und ohne die erhoffte Viertelfinal-Premiere. Die 15 Jahre alte Amerikanerin verlor gegen ihre sechs Jahre ältere Landsfrau Sofia Kenin 7:6 (7:5), 3:6, 0:6. Zwei Tage zuvor hatte Gauff mit ihrem Sieg über die japanische Titelverteidigerin Naomi Osaka überrascht.

Die jüngste Teilnehmerin des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres gilt als Ausnahmetalent und hatte erstmals im vergangenen Sommer mit dem Achtelfinal-Einzug in Wimbledon für Furore gesorgt. Kenin dagegen erreichte ebenso wie ihre kommende Gegnerin Ons Jabeur aus Tunesien erstmals ein Viertelfinale bei einem der vier wichtigsten Turniere. In der Runde der besten Acht steht zudem die zweimalige Wimbledonsiegerin und Vorjahresfinalistin Petra Kvitova aus Tschechien.

dpa

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