HOME

Bundesliga-Generalproben: Bayern und BVB patzen - Leipzig und Gladbach in Schuss

Der Bundesliga steht der spannendste Titelkampf seit Jahren bevor. Nicht die Bayern oder der BVB, sondern Leipzig und Mönchengladbach liegen vorn. Die Topteams der vergangenen Jahre hoffen auf eine Aufholjagd, wirken aber vor dem Rückrundenstart wenig souverän.

Bayern-Frust

Frustriert: Bayern-Keeper Sven Ulreich musste beim Test in Nürnberg öfter hinter sich greifen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Probleme bei den Verfolgern, Harmonie bei den Spitzenteams: Eine Woche vor dem Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga sind der FC Bayern und Borussia Dortmund den Nachweis ihrer Titeltauglichkeit schuldig geblieben.

Anders als die in der Tabelle führenden Konkurrenten Leipzig und Mönchengladbach verpatzten die Branchenführer die Generalprobe. Darüber hinaus mindern Personalsorgen den Glauben an eine erfolgreiche Aufholjagd.

«Ich werde das gute Trainingslager durch dieses Spiel nicht negativ sehen», kommentierte Bayern-Coach Hansi Flick trotzig das ernüchternde 2:5 gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Mehr noch als der schwache Auftritt der B-Elf in der zweiten Halbzeit machte die lange Liste der personellen Ausfälle vor dem ersten Pflichtspiel am Sonntag bei Hertha BSC zu schaffen. Die öffentliche Forderung von Coach Flick nach Wintertransfers sorgte bei Hasan Salihamidzic für Verstimmung. Aus Sorge vor weiterer Unruhe erklärte der Sportdirektor die Meinungsverschiedenheit nach der Rückreise aus Katar jedoch für beendet. «Das Thema ist für mich durch. Und für Hansi meinem Eindruck nach auch», sagte er der «Bild am Sonntag».

Das kraftraubende Trainingslager, der lange Flug am Vortag, die große Rotation zur Pause - Flick verwies auf die Gründe für die Schlappe. «Es gibt keinen Grund, jetzt in Hektik zu verfallen. Wir haben eventuell zwei, drei Wochen, die wir überstehen müssen, bis der nächste Spieler wieder da ist», kommentierte der Coach.

Ähnlich wie bei den Münchnern taugte das Trainingslager der bereits sieben Punkte von Spitzenreiter Leipzig entfernten Dortmunder in Marbella nur bedingt als Mutmacher für die Rückrunde. Auch das Debüt der 20 Millionen Euro teuren Sturm-Hoffnung Erling Haaland konnte das 0:2 im letzten Test gegen den FSV Mainz nicht verhindern. Vor allem die vielen unnötigen Fehler im Spielaufbau stimmten Trainer Lucien Fave nachdenklich: «Diese Ballverluste sind lächerlich.»

Dass mit Haaland, Marco Reus, Thorgan Hazard, Paco Alcacer und Jacob Bruun Larsen ein großer Teil der Offensiv-Abteilung in Spanien nur dosiert trainieren konnte und Taktgeber Axel Witsel nach seinem vorweihnachtlichen Treppensturz noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, verheißt wenig Gutes. Doch angesichts des bereits großen Rückstandes verbieten sich Patzer in den ersten Spielen in Augsburg und zweimal daheim gegen den 1. FC Köln und Union Berlin.

«Wir haben nicht den Komfort, Punkte liegen lassen zu können», befand Nationalspieler Julian Brandt, «bei unseren Zielen muss man diese drei Spiele einfach gewinnen.»

Dagegen lief bei Herbstmeister Leipzig alles nach Plan. Angesichts des milden Winters in Deutschland konnte sich das daheim gebliebene Team von Trainer Julian Nagelsmann bei guten Bedingungen auf den Titelkampf vorbereiten. Auch beim 2:0 im einzigen Testspiel über den Zweitligisten VfL Osnabrück blieben Verletzungen aus. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit trafen Amadou Haidara (5.) und Yussuf Poulsen (82.) zum verdienten Sieg. Für das größte Gesprächsthema der vergangenen Tage sorgte der Transfer von Diego Demme zum SSC Neapel.

Unaufgeregt ging es auch bei Borussia Mönchengladbach nach der Winterpause zu. Am Ende des Trainingslagers in Jerez gewann der Tabellenzweite den Doppeltest gegen den Ligarivalen SC Freiburg jeweils mit 2:1. Nicht nur deshalb zog Trainer Marco Rose eine Woche vor dem Rückrundenauftakt am Freitag beim Liga-Fünften FC Schalke ein positives Fazit: «Wir hatten sieben Tage tolles Wetter, das Essen war in Ordnung, wir haben gut genächtigt. Es hat sich tatsächlich gelohnt für uns, hierher zu fahren. Jetzt geht es darum, uns für das Spiel auf Schalke Frische zu holen.»

dpa

Wissenscommunity

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?