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BVB-Neuzugang: Medien: Borussia Dortmund holt Alcácer aus Barcelona

Die Suche nach einem Nachfolger für Pierre-Emerick Aubameyang und Michy Batshuayi zog sich lange hin. Doch nun hat Borussia Dortmund laut Medienberichten einen prominenten Stürmer verpflichtet:  Francisco «Paco» Alcácer kommt vom FC Barcelona.

Stürmer

Paco Alcácer wird wohl bald das Trikot von Borussia Dortmund tragen. Foto: Daniel Ochoa De Olza/AP

Dortmund (dpa) - Francisco «Paco» Alcácer soll Borussia Dortmund wieder zum ernsthaften Konkurrenten für Serienmeister FC Bayern München machen.

Nach mehrmonatiger Suche verpflichteten die Westfalen kurz vor Transferschluss laut «Bild»-Zeitung den 13-maligen spanischen Nationalspieler vom FC Barcelona zunächst auf Leihbasis. Vom BVB gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

Damit haben die Dortmunder, die in den vergangenen Jahren in Robert Lewandowski oder Pierre-Emerick Aubameyang immer herausragende Torjäger in ihren Reihen hatten, die letzte Lücke im Kader geschlossen. Auch ohne klassischen Mittelstürmer hatte der BVB mit dem neuen Trainer Lucien Favre zum Saisonauftakt einen 4:1-Sieg gegen RB Leipzig gefeiert und ist damit Tabellenführer.

Der 24 Jahre alte Alcácer wird vom BVB zunächst für eine Saison ausgeliehen. Laut Medieninformationen soll jedoch für die kommende Spielzeit eine Kaufoption in Höhe von rund 25 Millionen Euro im Vertrag verankert sein. Ursprünglich soll Alcácer eine Ablösesumme von 100 Millionen in seinem Vertrag festgeschrieben haben.

Nachdem Aubameyang die Dortmunder im Winter verlassen hatte und Michy Batshuayi nach halbjährigem Leihgeschäft im Sommer wieder gegangen war, suchte der BVB lange nach einem Nachfolger. Zwischenzeitlich waren auch der ehemalige Münchner Mario Mandzukic (Juventus Turin) und der von Liverpool zuletzt an Wolfsburg verliehene Divock Origi im Gespräch.

Der in Torrent in der Region Valencia geborene Alcácer, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feiert, hatte bei der U17-EM 2010 erstmals auf sich aufmerksam gemacht. Damals erreichte er mit Spanien das Finale und wurde Torschützenkönig. In den Folgejahren wurde er jeweils U19-Europameister.

Von 2014 bis 2016 wurde er regelmäßig für die A-Nationalmannschaft nominiert und erzielte bei 13 Einsätzen sechs Tore. Ausgerechnet nach seinem Wechsel 2016 zum viermaligen Champions-League-Sieger nach Barcelona, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt, wurde Alcácer aber nicht mehr für La Roja nominiert. Im Starensemble der Katalanen kam er über den Status des Ergänzungsspielers nicht hinaus. 15 Tore in 50 oft kurzen Einsätzen sind aber eine ordentliche Ausbeute. In den drei Pflichtspielen dieser Saison stand er noch nicht im Kader.

dpa

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