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Champions League: RB Leipzig auch in der Königsklasse nicht zu stoppen

Das erstmalige Erreichen der K.o.-Runde in der Königsklasse ist für RB Leipzig nur noch Formsache. Ein Punkt gegen Lissabon reicht nun zum Weiterkommen. Die Siegesserie soll auch beim Lieblingsgegner weitergehen.

Feierlaune

Auch in der Königsklasse durfte RB-Coach Julian Nagelsmann (r) mit seinen Spielern einen Sieg bejubeln. Foto: Jan Woitas/dpa

Der Höhenflug von RB Leipzig geht weiter. Das erstmalige Erreichen der K.o.-Runde in der Champions League ist für die Sachsen nach dem 2:0 beim russischen Meister Zenit St. Petersburg greifbar.

Schon mit einem Remis gegen Benfica Lissabon vor heimischem Publikum in drei Wochen kann RB den Achtelfinal-Einzug perfekt machen. Nach dem souveränen Auftritt am Dienstagabend und dem Ausbau der Führung in Gruppe G der Königsklasse geht es an diesem Samstag (18.30 Uhr) schon in der Bundesliga weiter. Mit Hertha BSC wartet ein Lieblingsgegner der Leipziger. Von den bisherigen sechs Ligaduellen gewann RB fünf. Timo Werner, der gegen die Russen wegen muskulärer Probleme erst nach gut einer Stunde eingewechselt wurde, erzielte 6 von insgesamt 22 Leipziger Treffern gegen die alte Dame.

«Wir müssen jetzt noch einen kleinen Schritt gehen, dann haben wir das Achtelfinale gebucht», sagte Cheftrainer Julian Nagelsmann. «Diego Demme ist ja kein Torjäger, aber er übt immer mal wieder Schüsse. Ich freue mich, dass er sich als Arbeitstier, zu denen er wie auch Konrad Laimer zählt, sich auch mal belohnt», sagte Nagelsmann angesichts des überraschenden Treffers von Demme in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Nach einem Freistoß von Marcel Sabitzer nutzte der 27-Jährige den Nachschuss für seinen erst zweiten Treffer im siebten RB-Jahr. «Ein geiles Ding. Ich habe mich riesig gefreut. Das kommt nicht oft vor», sagte Demme. Sabitzer (63.) sorgte dann für die Entscheidung.

Seit dem 1:2 in Freiburg läuft das RB-Spiel auf Hochtouren. Es folgten drei Siege und 16:1 Tore innerhalb von sieben Tagen in drei verschiedenen Wettbewerben. «Wir haben zwei Feuerwerke abgezogen, heute haben wir es souverän gemacht», sagte Nagelsmann. «Es war überraschend, dass der Gegner so tief verteidigt hat. Die Konterattacken haben wir gut wegverteidigt. Es war eine Frage der Zeit, bis wir in Führung gehen.»

dpa

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