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DFB-Sportgericht: Abraham muss erstmal Fragen nach Messi beantworten

Frankfurt/Main - David Abraham hat zum Auftakt der DFB-Sportgerichts-Verhandlung wegen seiner siebenwöchigen Sperre ausführlich über sein Fußballer-Leben berichten dürfen.

David Abraham

«Freundlichster Wadenbeißer der Bundesliga»: David Abraham. Foto: Hasan Bratic/dpa

David Abraham hat zum Auftakt der DFB-Sportgerichts-Verhandlung wegen seiner siebenwöchigen Sperre ausführlich über sein Fußballer-Leben berichten dürfen.

Dazu forderte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz den Kapitän des Bundesligisten Eintracht Frankfurt auf - «um warm zu werden», wie er in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes erklärte. Der 68-jährige erkundigte sich am Dienstag auch nach Abrahams Einschätzung zu dessen früheren Mitspieler Lionel Messi.

«War der damals schon so gut?», fragte Lorenz. Abraham und Superstar Messi gehörten zum U20-Team Argentiniens, das 2005 Weltmeister wurde. Lorenz sagte auch zu Abraham: «Irgendwo habe ich gelesen, Sie seien der freundlichste Wadenbeißer der Bundesliga.» Der 33-Jährige antwortete brav mit einem «Si».

Sein Frankfurter Club hatte Einspruch gegen die siebenwöchige Sperre eingelegt. Abraham hatte in der Partie beim SC Freiburg am 10. November dessen Trainer Christian Streich an der Seitenlinie umgestoßen.

dpa

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