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Europameisterschaft: Funktionäre glauben weiter an EM-Chance der DHB-Auswahl

Wien - Trotz der durchwachsenen Vorrunde traut Liga-Präsident Uwe Schwenker den deutschen Handballern bei der Europameisterschaft weiter den Einzug in die Medaillenrunde zu.

Uwe Schwenker

Glaubt weiter an die Chancen der DHB-Auswahl bei der EM: Liga-Präsident Uwe Schwenker. Foto: Frank Molter/dpa

Trotz der durchwachsenen Vorrunde traut Liga-Präsident Uwe Schwenker den deutschen Handballern bei der Europameisterschaft weiter den Einzug in die Medaillenrunde zu.

«Diese Mannschaft hat das Potenzial, sich zu steigern. Sie kann immer noch das Halbfinale erreichen. Das ist zwar eine Herausforderung, aber aufgrund der günstigen Auslosung möglich», sagte Schwenker der Deutschen Presse-Agentur. Als Gold-Anwärter sieht der 60-Jährige allerdings andere Nationen an. «Favoriten auf den Titel sind Norwegen und Spanien», sagte Schwenker.

Der DHB-Auswahl stellte er nach dem mühevollen Einzug in die Hauptrunde, die am 16. Januar mit dem Duell gegen Weißrussland beginnt, ein schlechtes Zwischenzeugnis aus. «Das strukturierte Spiel, insbesondere auf der Spielmacherposition, und die geordneten Abläufe auf dem Spielfeld vermisst man schon. Auch in der Defensive hat es bisher nicht ganz gepasst», kritisierte Schwenker.

Auch Dierk Schmäschke, Geschäftsführer des deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt, hat das Team von Bundestrainer Christian Prokop trotz der wenig überzeugenden Vorrundenauftritte noch nicht abgeschrieben. «Ich traue der Mannschaft eine deutliche Steigerung zu. Da ist noch sehr viel Luft und Potenzial. Das Spiel gegen Weißrussland am Donnerstag kann einen Schub geben», sagte Schmäschke und fügte hinzu: «Ich hoffe, dass die Mannschaft es doch noch zu den Finalspielen nach Schweden schafft.»

Dafür drückt auch Stefan Kretzschmar die Daumen. In seiner Internet-Talk-Sendung nahm der Ex-Nationalspieler und neue Sportvorstand des Bundesligisten Füchse Berlin den WM-Vierten in die Pflicht: «Wir dürfen kein Spiel mehr verlieren. Weißrussland wird der erste Gradmesser. Das ist eine nicht zu unterschätzende Mannschaft.»

dpa

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