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FC-Coach: Radio Köln: Beierlorzer bleibt vorerst Köln-Trainer

Köln - Der in der Kritik stehende Achim Beierlorzer bleibt nach einem Medienbericht zumindest vorerst Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln und wird am Freitag im Spiel gegen Hoffenheim eine weitere Bewährungschance erhalten.

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Achim Beierlorzer soll vorerst Trainer des 1. FC Köln bleiben. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Der in der Kritik stehende Achim Beierlorzer bleibt nach einem Medienbericht zumindest vorerst Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln und wird am Freitag im Spiel gegen Hoffenheim eine weitere Bewährungschance erhalten.

Dies ist nach Informationen von Radio Köln das Ergebnis stundenlanger Beratungen der Vereinsgremien. Der Club hat sich bisher nicht dazu geäußert. Nach Informationen des «Express» war im Gemeinsamen Ausschuss, der laut Satzung über Trainer-Entlassungen entscheidet, zwar eine Mehrheit für die Trennung von Beierlorzer. Sportchef Armin Veh, der vergangene Woche seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hatte, soll sich aber mit dem Wunsch nach einer weiteren Chance für Beierlorzer durchgesetzt haben.

Der 51 Jahre alte Trainer war im Sommer vom Zweitligisten Jahn Regensburg nach Köln gekommen. Nach zehn Spielen belegt der Aufsteiger mit sieben Punkten den vorletzten Platz und ist zudem im DFB-Pokal beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken (2:3) ausgeschieden.

Manager-Ikone Reiner Calmund schlug derweil Spielerberater Volker Struth als neuen Sportchef des 1. FC Köln vor. «Volker Struth wäre für den FC sicherlich eine ideale Wahl, da er ein hervorragendes nationales und internationales Netzwerk und Standing hat», sagte der langjährige Manager von Bayer Leverkusen dem «Kölner Stadt-Anzeiger»: «Zudem ist Volker schon immer positiv FC-bekloppt.»

Calmund unterstützte Struth beim Aufbau seiner Agentur «SportsTotal», die heute mit Klienten wie Toni Kroos oder Marco Reus als Branchenführer gilt. Auch zum FC-Kader gehören in Timo Horn, Simon Terodde oder Marcel Risse einige Struth-Schützlinge. Der aktuelle Sportchef Armin Veh hatte in der vergangenen Woche seinen Abschied zum Saisonende angekündigt.

dpa

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