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Fehlstart für Nürnberg: FC denkt an «personelle Veränderungen» - Hertha zufrieden

Nach über 400 torlosen Minuten kann der 1. FC Nürnberg zumindest mal wieder ein Tor bejubeln. Aber das reicht nicht gegen abgezockte Berliner. Statt des Trainers rückt eine andere Option in den Fokus.

Heimpleite

Bedient: Die Nürnberger Spieler sind nach der Heimpleite gegen Hertha BSC. Foto: Daniel Karmann

Aufgeben ist auch nach dem ernüchternden Fehlstart ins Jahr 2019 und nun zwölf sieglosen Partien am Stück keine Option beim 1. FC Nürnberg.

«Das darf nicht passieren, das machen wir auch nicht», verkündete Sportvorstand Andreas Bornemann nach dem 1:3 (1:1) des Tabellenletzten zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga gegen Hertha BSC. «Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und dem Spiel», sagte hingegen Berlins Pal Dardai nach seinem 50. Ligasieg als Trainer.

Im Abstiegskampf konnten die Nürnberger (11 Punkte) kein Kapital aus den Niederlagen der Mitkonkurrenten Augsburg (15), Stuttgart (14) und Hannover (11) schlagen. «Aufgrund der anderen Ergebnisse hat sich aber an der Ausgangslage nicht all zu viel verändert», hob Bornemann das für ihn Positive des 18. Spieltages hervor. «Punkte wären das Wichtigste gewesen, das haben wir nicht geschafft», klagte Trainer Michael Köllner. Er lobte aber den Kampfgeist seiner Mannschaft und blickte sofort nach vorne: «Wir werden alles dafür tun, um in Mainz etwas Zählbares zu schaffen.»

Gegen abgezockte Berliner offenbarten die Franken einmal mehr fehlende Qualität. Die Abwehr dokumentierte bei den Gegentoren von Vedad Ibisevic und dem zweimal erfolgreichen Ondrej Duda, dass sie weiterhin nicht erstligatauglich ist. Und vorne fehlt es an Durchschlagskraft, auch wenn Kapitän Hanno Behrens nach über 400 torlosen Minuten beim 1:1 mal wieder für Fan-Jubel sorgte.

Bornemann erneuerte am Sonntagabend seine Vertrauensbekundung in den Trainer. Köllners Arbeit sei aus seiner Sicht «noch genauso gut, wie sie vor einem Dreivierteljahr war, als wir gemeinsam aufgestiegen sind», sagte der Sportvorstand im Bayerischen Fernsehen.

Bei einer «Hilfestellung für die Mannschaft» denkt Bornemann eher an «ein, zwei personellen Veränderungen» im Kader. Bis Ende des Monats können noch Spieler verpflichtet oder ausgeliehen werden. «Das ist sicherlich, was primär in der kurzen Zeit bis zum Ende der Transferperiode möglich ist», erklärte der Sportvorstand.

dpa

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.