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Wiederanpfiff der Bundesliga: Dortmund startet fulminant mit 4:0-Derbysieg - Labbadia beflügelt Hertha

Zum Neustart der Fußball-Bundesliga macht Borussia Dortmund gleich Druck auf den FC Bayern. Das 4:0 im Revierderby ist eine Ansage im Titelrennen. Neu-Trainer Bruno Labbadia beflügelt Hertha BSC.

Dortmunds Superstürmer Erling Haaland freut sich über seinen Treffer

Dortmunds Superstürmer Erling Haaland freut sich über seinen Treffer. Es war das erste Tor nach Wiederanpfiff der Bundesliga

AFP

Borussia Dortmund hat mit einem mühelosen Derbysieg seine Titel-Ansprüche zum Neustart der Fußball-Bundesliga bekräftigt. Der Tabellenzweite ließ dem FC Schalke 04 beim 4:0 (2:0) am Samstag keine Chance und verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern vorerst auf einen Punkt. Die Münchner steigen erst am Sonntag bei Union Berlin nach zehn Wochen Coronapause wieder in den Ligabetrieb mit Geisterspielen ein.

Das erste Tor nach dem Wiederbeginn der Bundesliga erzielte Dortmunds Superstürmer Erling Haaland. Der 19 Jahre alte Norweger traf in der 29. Minute gegen die oft überforderten Schalker. Raphael Guerreiro (45./63.) und Thorgan Hazard (48.) machten den klaren Sieg des BVB perfekt. Schalke rutschte durch die Schlappe auf Rang acht ab.

Labaddia führt Hertha zum Sieg

Einen gelungenen Einstand konnte Trainer Bruno Labbadia bei Hertha BSC bejubeln. Die deutlich formverbesserten Berliner siegten bei 1899 Hoffenheim 3:0 (0:0) und verschafften sich Luft im Abstiegskampf. Ein Eigentor von Kevin Akpoguma (58.), Vedad Ibisevic (60.) und Matheus Cunha (74.) sorgten für eine perfekte Premiere des vierten Cheftrainers der Berliner in dieser Saison.

Dagegen musste Coach Heiko Herrlich ein 1:2 (0:1) seines FC Augsburg gegen den VfL Wolfsburg aus einer Loge mitansehen. Der FCA-Trainer hatte wegen eines fragwürdigen Einkaufsausflugs während der Team-Quarantäne sein Debüt bei den abstiegsbedrohten Schwaben in der Loge verbracht, weil er keinen Kontakt zum Augsburger Team haben durfte. Ein Tor von Tin Jedvaj (54.) war für den FCA zu wenig. Renato Steffen (43.) und Daniel Ginczek (90.+1) stellten den Erfolg der Wolfsburger sicher.

Keinen echten Fortschritt im Ringen um den Ligaverbleib schafften auch Fortuna Düsseldorf und Schlusslicht SC Paderborn, die sich torlos trennten.

Einen Rückschlag im Titelrennen musste der Tabellendritte RB Leipzig durch das 1:1 (0:1) im Heimspiel gegen den SC Freiburg hinnehmen. Nach dem Remis müssen die Leipziger fürchten, dass Bayern und Dortmund davonziehen. Manuel Gulde (34.) brachte die Breisgauer sogar in Führung, Yussuf Poulsen glich in der 77. Minute aus.

Borussia Mönchengladbach nutze im Abendspiel Leipzigs Patzer aus und verbesserte sich durch ein überzeugendes 3:1 (2:0) bei Eintracht Frankfurt auf Rang drei. Die Fohlen erwischten einen perfekten Start. Nach 36 Sekunden traf Alassane Plea zum 1:0, Marcus Thuram erhöhte in der 7. Minute auf 2:0. Nach dem 3:0 durch Ramy Bensebainis Foulelfmeter (73.) war das Frankfurter Tor von André Silva (81.) nur Ergebniskosmetik.

mad / DPA

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