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BVB-Sportchef Michael Zorc übt Medienkritik: "Alles wurde in Schutt und Asche geschrieben"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc übt vor dem Klassiker gegen den FC Bayern scharfe Kritik an den Medien. Tenor: Die Dortmunder kommen zu schlecht weg.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die mediale Berichterstattung in den vergangenen Tagen über seinen Klub angeprangert. Borussia Dortmund sei seiner Meinung nach dabei zu hart angegangenen worden.

"Es ist beinahe skurril, dass nun alle von einem Spitzenspiel reden, obwohl wir vor dem Wolfsburg-Spiel so harsch kritisiert wurden", sagte Zorc der WAZ im Hinblick auf das Bundesliga-Topspiel der Dortmunder gegen den FC Bayern München am Samstag (18.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Zorc: "Überrascht, wie viele Punkte wir geholt haben"

"Es ging - in der Art und Weise - häufig darüber hinaus, was zu akzeptieren ist. Es geht mir um das Verurteilen, alles wurde von manch einem Medium in Schutt und Asche geschrieben", ergänzte der 59-Jährige.

Während in der Tabellenzweite mit einem Sieg gegen die Bayern den Rekordmeister von Platz eins verdrängen könnte, lief es in der Champions League alles andere als rund. In der vergangenen Woche besiegelte eine 1:3-Niederlage bei Sporting Lissabon das Vorrunden-Aus in der Königsklasse.

Als "natürlich sehr enttäuschend" bezeichnete Zorc das Verpassen des Achtelfinales in der Champions League. "Wenn ich unsere Verletzungsprobleme sehe, bin ich aber fast überrascht, wie viele Punkte wir in der Liga schon haben. Borussia Dortmund hat in der Liga 17 der letzten 20 Spiele gewonnen", betonte der BVB-Sportdirektor und hob die Leistung beim jüngsten 3:1-Erfolg beim VfL Wolfsburg hervor.

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